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Airbus will im Jahr 2035 Wasserstoff-Flugzeug bauen

·Lesedauer: 2 Min.

Im Jahr 2035 will der europäische Luftfahrtkonzern Airbus als erster Hersteller ein Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb in Betrieb nehmen. Für das künftige Flugzeug gibt es drei Konzepte.

Airbus Training Center in Miami offers comprehensive portfolio of flight, cabin crew, flight operations, maintenance and structure training courses. Situated north of the Miami International Airport on N.W. 36th street
Im Jahr 2035 will Airbus das erste Wasserstoff-Flugzeug herstellen. (Bild: Getty Images)

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus will in 15 Jahren ein Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb herstellen. "Unser Ehrgeiz ist es, eine solche Maschine als erster Hersteller 2035 in Betrieb zu nehmen", sagte Konzernchef Guillaume Faury der französischen Tageszeitung "Le Parisien - Aujourd'hui en France" vom Montag. Nötig seien dazu Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich.

"Frankreich - Land der Innovation!", kommentierte Staatschef Emmanuel Macron via Twitter die Ankündigung des Flugzeugbauers, der vom südwestfranzösischen Toulouse aus gesteuert wird.

Frankreich will langfristig sieben Milliarden Euro in die Wasserstofftechnik investieren

Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hatte bereits zu Monatsbeginn in einem Interview angekündigt, das Land wolle langfristig sieben Milliarden Euro in die Wasserstofftechnik investieren.

Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein für eine klimafreundliche Energieversorgung. Denn bei der Nutzung entstehen keine Treibhausgase. Allerdings muss zur Herstellung zunächst mit großem Energieaufwand Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden. Klimaschonend ist dies nur, wenn dazu wiederum Strom ohne oder mit nur minimalen Treibhausgas-Emissionen während der Erzeugung verwendet wird, also zum Beispiel aus Sonne oder Wind.

Berichte: Airbus-Chef warnt Belegschaft vor Entlassungen

Faury sagte, es gebe drei Konzepte für das künftige Flugzeug. Eines sei ein Passagierjet mit bis zu 200 Plätzen und einer Reichweite von rund 3.500 Kilometern. Zudem sei ein kleineres Propellerflugzeug mit rund 100 Plätzen möglich. Die dritte Studie ist ein futuristisch anmutender "fliegender Flügel" mit rund 200 Plätzen.

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