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ROUNDUP: 348 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland

BERLIN (dpa-AFX) - Trotz einzelner Ausbruchsherde geht das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland von weiterhin rückläufigen Corona-Infektionszahlen aus. Aus 147 von insgesamt 412 Landkreisen seien in den letzten sieben Tagen keine neuen Fälle übermittelt worden, schrieb die Behörde in ihrem Situationsbericht vom Samstag (13.6. Stand 0 Uhr). Demnach traten in der vorigen Woche nur in zwei Landkreisen in Bayern hohe Fallzahlen auf: in Aichach-Friedberg unter Erntehelfern und in Coburg in Pflegeeinrichtungen. In anderen Gegenden mit zuletzt vielen Fällen seien die Zahlen rückläufig.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem RKI demnach 348 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 186 022 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt.

8781 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 18 im Vergleich zum Vortag. Etwa 171 900 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 300 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag knapp über der kritischen Marke von 1,0 bei 1,02 (Datenstand 13.6. 0 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 0,87 gelegen.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 13.6. 0 Uhr) zuletzt bei 1,09 (Vortag: 1,04). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.