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ROUNDUP 2: Gesundheitsminister Véran verteidigt Corona-Maßnahmen in Marseille

·Lesedauer: 1 Min.

(durchgehend aktualisiert)

MARSEILLE (dpa-AFX) - Angesichts der Proteste gegen die Schließung von Restaurants und Bars in der Region von Marseille hat der französische Gesundheitsminister Olivier Véran den Kurs der Regierung verteidigt. Die neuen coronabedingten Maßnahmen seien nötig, "auch wenn sie unpopulär sind", erklärte Véran am Freitag via Twitter anlässlich seines Besuches in der Hafenmetropole am Mittelmeer. "Leben hängen davon ab", warnte er.

Der Präsident der Region, Renaud Muselier, kündigte allerdings am Freitagabend an, dass er sich mit Véran darauf geeinigt habe, dass die Bars und Restaurants nun doch erst am Sonntag statt am Samstag schließen sollen. Außerdem sollten sie nun zunächst für sieben statt 15 Tage geschlossen werden.

Vor einem Gerichtsgebäude in den Innenstadt protestierten laut Medien mehrere Hundert Menschen gegen die Schließung von Bars und Restaurants. Véran hatte Mitte der Woche angekündigt, dass für Marseille und das Überseegebiet Guadeloupe die "maximale Alarmstufe" ausgerufen wurde. Das hat besondere Beschränkungen zur Folge.

Es bedeutet, dass neben Bars und Restaurants auch alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen schließen müssen, sofern sie kein "strenges Gesundheitsprotokoll" haben. Theater und Kinos sind davon nicht betroffen.

In Frankreich steigt in der Covid-19-Pandemie die Zahl der Neuinfektionen wieder stark an. Am Donnerstag wurde nach Behördenangaben die Schwelle von 16 000 neuen Fällen überschritten - ein Rekordwert. Frankreich registrierte bisher über 31 500 Todesfälle.