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Aus dem Roten Rathaus: Rettet das Ampelmännchen!

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Berlin. Herr Müller war diese Woche überrascht. „Jetzt habe ich aber einen Schreck gekriegt“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister. Was hatte er da gerade in der Pressekonferenz nach der Senatssitzung am Dienstag vernommen? Nach was wurde da gefragt? Nach einem Müller-Verbot? Das wäre dann ja vielleicht doch ein bisschen viel für den SPD-Politiker, der an diesem Wochenende den Landesvorsitz seiner Partei räumt. Doch es war nur ein Hörfehler, ein Missverständnis. Die Frage einer Journalistin galt dem Böller-, nicht dem Müller-Verbot. Aber in Zeiten von Videokonferenzen kann das mal passieren.

Es muss ja nicht gleich ein Verbot sein. Aber es wird nicht leichter werden für die Männer in dieser Stadt – wenn es nach dem SPD-Parteitag geht. Dazu gleich mehr.

Herr Müller wird nun also für Frau Giffey, die Bundesfamilienministerin, und Herrn Saleh, den SPD-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus, den Weg in der Berliner SPD frei machen. Franziska Giffey soll als Spitzenkandidatin die Berliner SPD zum Sieg bei der anstehenden Abgeordnetenhauswahl führen. Nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil die Genossinnen und Genossen sich mit der Bundesfamilienministerin die größten Chancen ausrechnen, das Rote Rathaus zu verteidigen.

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Antrag: Argumente sollen zukünftig paritätisch ausgetauscht werden

Trotzdem: Das Frauenthema ist auch auf dem Parteitag präsent. Dabei geht es ums Rederecht. Es gibt nämlich einen Antrag sozialdemo...

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