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Ross Brawn: Macht's Ferrari 2021 so wie Mercedes 2013?

Norman Fischer
·Lesedauer: 2 Min.

Es war das große Erfolgsgeheimnis von Mercedes: Die Silberpfeile hatten die Formel-1-Saison 2013 abgeschrieben, um sich voll auf das neue Reglement ab 2014 zu konzentrieren. Mit Erfolg: Seit Beginn der Turboära fährt Mercedes von Triumph zu Triumph und holte bislang in jedem Jahr beide WM-Titel - und das jetzt zum siebten Mal in Folge.

Vor einem ähnlichen Szenario steht jetzt Ferrari. Weil die Autos von 2020 auch im kommenden Jahr verwendet werden, weiß man bei der Scuderia, dass es auch mit dem WM-Titel 2021 nichts werden wird. Daher könnte man in Maranello ebenfalls das kommende Jahr abschreiben und sich ganz auf 2022 konzentrieren.

"Ihre Priorität muss 2022 sein. Sie dürfen eine solche Möglichkeit nicht verschwenden", sagt Formel-1-Sportchef Ross Brawn gegenüber 'La Gazzetta dello Sport'. Der Brite kennt die Taktik aus eigener Erfahrung: 2008 konzentrierte sich Honda mit ihm als Teamchef voll auf 2009 und gewann als BrawnGP überraschend den Titel, und auch bei Mercedes 2013 war er am Ruder.

Vor der Budgetgrenze noch einmal alles reinwerfen

Die Möglichkeit ist für Ferrari tatsächlich eine goldene: Denn während Mercedes und Red Bull für 2021 noch einmal alles in die Waagschale werfen müssen, kann sich die Scuderia darauf konzentrieren, 2022 wieder den WM-Titel einzufahren. Denn ob man im kommenden Jahr Dritter, Vierter oder Fünfter wird, dürfte in Maranello niemanden groß interessieren.

Was Ferrari auch hilft: Das Team kann vor Einführung der neuen Budgetgrenze noch einmal alles reinwerfen, während die Konkurrenz ihre Ressourcen verteilen muss und es dann schwierig werden könnte, den Rückstand aufzuholen.

Mattia Binotto, Team Principal Ferrari, and Charles Leclerc, Ferrari

Mattia Binotto, Team Principal Ferrari, and Charles Leclerc, Ferrari<span class="copyright">Glenn Dunbar / Motorsport Images</span>
Mattia Binotto, Team Principal Ferrari, and Charles Leclerc, FerrariGlenn Dunbar / Motorsport Images

Glenn Dunbar / Motorsport Images

"Das ist ermutigend. Die Leute haben zuhause so hart gearbeitet und versucht, die Schwächen des Autos zu verstehen und sich auf die kommende Saison vorzubereiten", so der Italiener. "Es ist toll, diese Resultate zu haben, und es sieht für die kommenden Rennen gut aus."

Der große Blick dürfte aber bereits auf 2022 liegen. "Das ist eine gute Möglichkeit", weiß Brawn.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.