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Rom erwartet 'entscheidende' Woche im Anti-Corona-Kampf

·Lesedauer: 1 Min.

ROM (dpa-AFX) - Italiens Regierung stuft die nächsten sieben bis zehn Tage als entscheidende Phase im Kampf gegen die Corona-Ausbreitung ein. Wie Gesundheitsminister Roberto Speranza sagte, gebe es ein Bündel von Anzeichen, dass sich die Lage in dem Mittelmeerland stabilisieren könnte. Der Minister sprach in der Zeitung "La Stampa" vom Montag davon, dass für Italien in der zweiten Corona-Welle das "Plateau" in Sicht sei, wenn sich etwa die Ansteckungsraten und die Zahl der Intensivpatienten weiter stabilisierten. Zugleich kündigten mehrere Regionen auf ihrem Gebiet neue Maßnahmen an.

"Wir wollen die Kurve steuern, ohne dass es zu einem völligen Lockdown kommt", unterstrich der Gesundheitsminister. "Die nächsten sieben bis zehn Tage werden entscheidend sein (...)." Dann werde sich zeigen, ob die Politik Roms zur Teilung des Landes in drei Risikozonen Erfolg bringe. Die Mitte-Links-Regierung hatte die Maßnahme mit einem Teil-Lockdown und tagsüber abgestuften Bewegungsverboten in Roten und Orangen Zonen am 6. November in Kraft gesetzt.

Einige der 20 Regionen protestierten gegen ihre Einstufung. Andere Gebiete erließen von sich aus noch schärfere Maßnahmen. So kündigten die Verantwortlichen in den Abruzzen (orange) in Mittelitalien nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa an, dass sie die Ausrufung einer Roten Zonen prüfen. Erwogen werde die Schließung aller Schulen. In der Region Basilikata im Süden wurde das schon beschlossen. Dort sollen auch die jüngeren Kinder ab Dienstag zu Hause bleiben. Ihre Schulen sind für zunächst zwei Wochen zu. Für ältere Schüler hatte Rom den Unterricht ohnehin national auf Online-Stunden umgestellt.

In Venetien berichtete Regionalpräsident Luca Zaia am Montag von einem probeweisen Einsatz von Corona-Schnelltests. Diese seien so einfach, dass jeder sie in wenigen Minuten durchführen könne. Italien registrierte bei 60 Millionen Einwohnern 1,18 Millionen Corona-Fälle.