Deutsche Märkte schließen in 15 Minuten
  • DAX

    15.667,21
    +51,21 (+0,33%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.173,24
    +27,30 (+0,66%)
     
  • Dow Jones 30

    34.607,48
    -206,91 (-0,59%)
     
  • Gold

    1.757,70
    -37,10 (-2,07%)
     
  • EUR/USD

    1,1765
    -0,0061 (-0,52%)
     
  • BTC-EUR

    40.566,80
    -632,90 (-1,54%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.226,86
    -6,43 (-0,52%)
     
  • Öl (Brent)

    72,01
    -0,60 (-0,83%)
     
  • MDAX

    35.539,38
    +90,28 (+0,25%)
     
  • TecDAX

    3.900,59
    +8,08 (+0,21%)
     
  • SDAX

    16.874,37
    -24,86 (-0,15%)
     
  • Nikkei 225

    30.323,34
    -188,37 (-0,62%)
     
  • FTSE 100

    7.032,22
    +15,73 (+0,22%)
     
  • CAC 40

    6.628,99
    +45,37 (+0,69%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.070,45
    -91,08 (-0,60%)
     

RKI: In diesen Ländern kommt es am häufigsten zu Infektionen

·Lesedauer: 3 Min.
Eine Corona-Ausbreitung durch heimkommende Sommerurlauber soll durch neue Regeln für die Einreise nach Deutschland gebremst werden.
Eine Corona-Ausbreitung durch heimkommende Sommerurlauber soll durch neue Regeln für die Einreise nach Deutschland gebremst werden.

Teils steht den Deutschen der Sommerurlaub noch bevor: Das Robert Koch-Institut listet auf, welche Länder bisher am häufigsten als wahrscheinliche Orte von Corona-Ansteckungen genannt werden.

Corona-Ansteckungen, die wahrscheinlich auf Reisen passiert sind, spielen laut dem Robert Koch-Institut (RKI) eine zunehmende Rolle beim derzeitigen Infektionsgeschehen in Deutschland. 

Das schreibt das RKI in seinem wöchentlichen Lagebericht. In der Zeit vom 28. Juni bis 25. Juli sind demnach 3662 Fälle gemeldet worden, in denen die Betroffenen dem Virus wahrscheinlich im Ausland ausgesetzt waren.

Infektionsländer und Testpflichten

Als wahrscheinliche Infektionsländer in den vier betrachteten Wochen wurden Spanien, die Türkei und die Niederlande am häufigsten genannt, vor Kroatien und Griechenland. Ein besonders starker Zuwachs seit Mitte Juli ist für die Türkei verzeichnet, hier verdoppelte sich die Zahl der pro Woche erfassten Fälle ungefähr. Mit Frankreich, Italien, Österreich und Dänemark stehen weitere beliebte Reiseziele auf den ersten zehn Plätzen der Liste.

Eine Corona-Ausbreitung durch heimkommende Sommerurlauber soll durch neue Regeln für die Einreise nach Deutschland gebremst werden. Auf breitere Testpflichten müssen sich nach einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vor allem Nicht-Geimpfte einstellen.

Der überwiegende Anteil der Corona-Übertragungen finde allerdings weiterhin innerhalb Deutschlands statt, betont das RKI - die Rede ist von mindestens 81 Prozent. Angaben zum wahrscheinlichen Infektionsland liegen bei weitem nicht bei jedem Fall vor.

In Deutschland und dem europäischen Ausland sind dem Bericht zufolge als besorgniserregend eingestufte Virusvarianten vorherrschend. Hierzulande wird die deutlich ansteckendere Delta-Variante in einer Stichprobe mittlerweile in rund neun von zehn Fällen gefunden (91 Prozent). Der Anteil war über Wochen teils sehr rasch gewachsen.

Besonders gefährdete Gruppen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt laut RKI derzeit vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 34 Jahren. Die mit Abstand höchsten Werte werden für die Vorwoche bei den Untergruppen der 15- bis 19-Jährigen mit 40 und bei den 20- bis 24-Jährigen mit 45 verzeichnet. Vor allem die Menschen ab 60, bei denen die Impfquote höher ist als bei Jüngeren, sind bislang von dem deutlichen Anstieg verschont.

Da die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen insgesamt noch niedrig sei, könnten Gesundheitsämter viele Infektionsketten nachvollziehen, hält das RKI fest.

Weiter setzt sich laut RKI der Rückgang der Zahl von Krankenhaus- und Intensivstation-Fällen mit Covid-19 nicht fort. Stattdessen sei der Anteil von Patienten mit dieser Diagnose an allen Fällen mit schweren Atemwegsinfektionen vergangene Woche wieder leicht angestiegen. "Insgesamt liegen die Werte zurzeit aber auf einem niedrigen Niveau."

Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 2454 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 2089 Ansteckungen gelegen. Die Inzidenz lag bei 17,0 - am Vortag betrug der Wert 16,0, am Freitag der Vorwoche 13,2. Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 30 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 34 Todesfälle gewesen.

Video: Impfpflicht bei Google und Facebook für Arbeit im Büro

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.