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Rheinmetall bekommt Corona-Krise zu spüren - keine Prognose für Autozulieferung

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall <DE0007030009> hat die Folgen der Corona-Krise im ersten Quartal zu spüren bekommen. Während der MDax <DE0008467416>-Konzern den Umsatz leicht um 1,1 Prozent auf rund 1,36 Milliarden Euro steigern konnte, sackte das operative Ergebnis um 37 Prozent auf 34 Millionen Euro ab, wie Rheinmetall am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Unter dem Strich brach der Überschuss um rund 45 Prozent auf 18 Millionen Euro ein.

Zwar konnte Rheinmetall im ersten Quartal im weiterhin brummenden Rüstungsgeschäft bei den Erlösen und beim operativen Ergebnis klar zulegen. Das konnte die deutlichen Rückgänge in der vor der Virus-Krise bereits schwächelnden Autozulieferung aber nicht wettmachen. Rheinmetall bestätigte die Jahresprognose für seine Rüstungssparte, für die Automotive-Sparte sei eine Prognose aufgrund der hohen Unsicherheiten derzeit aber noch nicht möglich, hieß es.