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Rhön-Klinikum will 2013 wieder profitabler werden

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Bad Neustadt/Saale (dapd). Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum verspricht nach einem heftigen Gewinneinbruch auch wegen der geplatzten Übernahme durch Fresenius (Other OTC: FSNUF - Nachrichten) für 2013 wieder mehr Profit. Der Konzerngewinn solle im laufenden Jahr rund 110 Millionen Euro erreichen, wobei eine Abweichung von fünf Prozent nach oben oder unten möglich sei, teilte der Konzern am Donnerstag in Bad Neustadt an der Saale mit. 2012 war der Gewinn von Rhön-Klinikum um fast 43 Prozent auf 92 Millionen Euro abgesackt.

Als Grund für den Einbruch nannte der im MDAX (Xetra: ^MDAXI - Nachrichten) notierte Klinikkonzern nachteilige Folgen für das operative Geschäft durch die Übernahmeversuche von Fresenius sowie einmalige Kosten etwa für Personalwechsel im Vorstand. Fresenius hatte die Fusion mit Rhön-Klinikum nach mehreren gescheiterten Versuchen im Herbst aufgegeben, weil einige Konkurrenten bei Rhön eingestiegen waren. Die Übernahme hätte den Krankenhausmarkt in Deutschland neu geordnet.

Der neue Rhön-Vorstandschef Martin Siebert, der seit Oktober im Amt ist, will den Konzern nun besser aufstellen. "Viele erforderliche Maßnahmen sind bereits in den ersten Monaten meiner Amtszeit konsequent aufgesetzt worden", erklärte er. Rhön kündigte an, "neue Potenziale für die Steigerung der derzeit unbefriedigenden Ergebnislage" zu schaffen.

Beim Umsatz will Rhön 2013 erstmals die Marke von drei Milliarden Euro durchbrechen. Im Vorjahr kletterte der Umsatz auf Jahressicht um knapp neun Prozent auf 2,86 Milliarden Euro. In den nach Firmenangaben bundesweit 54 Kliniken des Konzerns wurden 2012 gut 2,5 Millionen Patienten behandelt. Das waren rund 12 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

dapd

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