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Rezepte enthalten künftig präzise Dosierungsangaben

·Lesedauer: 1 Min.
Auf vielen Rezepten steht künftig auch, wann und wie oft Patienten ein Medikament einnehmen sollen.
Auf vielen Rezepten steht künftig auch, wann und wie oft Patienten ein Medikament einnehmen sollen.

Wie viele Tabletten soll ich nehmen - und wann? Das sagen einem der Arzt und im Zweifel auch noch mal der Apotheker. Eine neue Regel soll helfen, dass es zu keinen Missverständnissen mehr kommt.

Berlin (dpa/tmn) – Um Dosierungsfehler von Medikamenten noch umfassender zu vermeiden, müssen ab 1. November (Sonntag) klare Dosierungsangaben auf allen ärztlichen Rezepten stehen. Darauf macht die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände aufmerksam.

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Wenn ein Patient etwa täglich morgens, mittags und abends eine Tablette nehmen soll, werde die Dosierung auf dem Rezept mit 1-1-1 angegeben. So sollen Patienten und Apotheker besser Bescheid wissen und eine falsche Dosierung von Medikamenten soll vermieden werden.

Eine Ausnahme gilt nach Angaben der Apothekerverbände, wenn dem Patienten eine andere schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt oder er einen Medikationsplan hat, der die verordnete Arznei einschließt. In diesen Fällen müsse der Mediziner auf dem Rezept das Kürzel «Dj» vermerken – das stehe für «Dosierungsanweisung vorhanden: ja».

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Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erfolgt der Aufdruck der Dosierung hinter dem verordneten Produkt am Ende der Verordnungszeile. Gleiches gilt gegebenenfalls für das «Dj»-Kürzel. Hintergrund der neuen Regel ist eine entsprechende Änderung der sogenannten Arzneimittelverschreibungsverordnung.

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