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Reus patzt erneut: Schießt Haaland jetzt die Elfmeter?

Maximilian Schwoch
·Lesedauer: 2 Min.

Dieser Fehlschuss könnte für den BVB noch teuer werden.

In der 76. Minute des Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05 verlud Marco Reus vom Elfmeterpunkt Mainz-Keeper Robin Zentner, schoss den Strafstoß allerdings am Tor vorbei. Somit blieb es beim 1:1 und der BVB patzte wie so oft gegen einen kleinen Gegner. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

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Ärgerlich für den BVB, hätte das Team von Edin Terzic bei einem Sieg mit RB Leipzig auf Rang zwei gleichziehen können. So bleibt es bei drei Punkten Rückstand. Der Abstand zu Tabellenführer FC Bayern München beträgt nach dem erneuten Patzer nun schon sieben Zähler. Am Dienstag gastiert der BVB zum Hinrundenabschluss beim punktgleichen Klub Bayer Leverkusen. (Bundesliga: Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund am Dienstag ab 20.30 Uhr im LIVETICKER)

Reus hadert und entschuldigt sich

Reus haderte nach dem Spiel mit seinem Fehlschuss. "Ich hätte das Spiel entscheiden und in die richtige Richtung lenken können", erklärte er und entschuldigte sich. Von den Verantwortlichen erhält er Rückendeckung. "Marco hatte ein gutes Gefühl, wollte die Verantwortung übernehmen und das Spiel für uns entscheiden. Es ist ärgerlich, aber wir machen ihm überhaupt keinen Vorwurf", erklärte Lizenspielerchef Sebastian Kehl bei SPORT1.

Trainer Edin Terzic lobte seinen Kapitän auf der Pressekonferenz vor dem Leverkusen-Spiel ausdrücklich. "Marco war gut im Spiel. Es wäre fahrlässig von uns, ihn nur an diesem Schuss zu messen." Er sei guter Dinge, dass die Mannschaft diesen Fehlschuss mit einem Sieg in Leverkusen vergessen machen könne.

Auffällig ist jedoch: Es war bereits der zweite Elferfehlschuss von Reus in dieser Saison. Auch beim 2:1 gegen Werder Bremen scheiterte er vom Punkt, konnte jedoch den Nachschuss verwerten.

Lässt Reus Haaland den Vortritt?

Muss der BVB seinem Kapitän jetzt ein Elfmeterverbot erteilen? Intern gibt es keine Reihenfolge, wer die Elfer schießt. Neben Reus können auch Jadon Sancho oder Erling Haaland antreten. "Marco, Erling oder auch Jadon haben sich zuletzt immer einigen können", erklärte Kehl.

Sancho verwandelte in dieser Saison seine zwei Versuche (Champions League und DFB-Pokal), Haaland traf zu Saisonbeginn in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach vom Punkt. Reus dagegen verschoss seine beiden Versuche.

Insgesamt kommt Reus in der Bundesliga auf eine ordentliche Quote von 76.5 % (13 von 17 Strafstößen verwandelt). In letzter Zeit ließ er allerdings seine Kaltschnäuzigkeit vom Punkt vermissen. Von den vergangenen zehn Versuchen verwandelte der 31-Jährige nur sechs.

Bisher war es an den Spielern, sich auf einen Elfmeterschützen zu einigen. Gut möglich, dass Reus bei einem erneuten Strafstoß gegen Leverkusen Haaland den Vortritt lässt. Denn der zeigte sich zuletzt nervenstärker. Und Nervenstärke braucht der BVB im Kampf um die Champions-League-Plätze. (Tabelle der Bundesliga)