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Rente: Neues Problem ab 2030

·Lesedauer: 2 Min.
Rente nachdenklicher Mann prüft Unterlage
Rente nachdenklicher Mann prüft Unterlage

Die Rente hat so manches Problem. Viele Altersvorsorger dürften sich davor regelrecht fürchten, was passiert, wenn sie diese Phase des Lebens erreichen. Immerhin sind Begriffe wie die Rentenlücke keine Theorie mehr. Nein, sondern bittere Praxis.

Das liegt natürlich nicht daran, dass irgendjemand die Beiträge mopst. Oder den Erwerbstätigen im Alter nichts mehr gönnt. Nein, sondern daran, dass die Rente ein beitragsfinanziertes System ist. Bei dem die derzeit erwerbstätige Generation den Beitrag der heute im Ruhestand befindlichen bezahlt. Das ist wiederum im sogenannten Generationenvertrag geregelt.

Problematisch ist die Rente jedoch, wenn sich die Anzahl derjenigen reduziert, die in diese soziale Kasse einzahlen. Genau das scheint in Zukunft und bis zum Jahre 2030 zu passieren. Eine Baustelle, die man ebenfalls auf dem Schirm haben sollte. Sie könnte für dich im Ruhestand definitiv zu einem größeren Problem heranreifen.

Rente: Bittere Entwicklungen bis 2030

Die Rente steht vor immer weniger Menschen, die die bisherigen Zahlungen finanzieren. Dass es sich hierbei um ein grundsätzliches Problem handelt, sehen wir mit Blick auf die Reformen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte. Sowie dem Anheben der Regelaltersgrenze. Auch mit 67 Jahren könnte nicht Schluss sein, die Marke von 70 ist bereits in der Diskussion.

Wie wir jetzt mit Blick auf aktuelle Schlagzeilen erkennen können, ist Deutschland von einem demografischen Kick besonders betroffen. So soll der Rückgang der Erwerbstätigen hierzulande im europäischen Vergleich besonders stark sein. Lediglich Litauen besitzt eine ungünstigere Ausgangslage.

Konkret bedeute das, dass die Rente vor einem Problem bei der Finanzierung stehen könnte. Bis zum Jahre 2030 sollen einer Auswertung des Instituts der Deutschen Wirtschaft zufolge 11 % weniger Erwerbstätige vorhanden sein. Die wiederum in die zukünftigen Sozialsysteme einzahlen. Wir erkennen daher, dass es verschiedene Lösungswege geben muss, um diesem Problem entgegenzuwirken.

Nicht nur auf Migration bauen

Wie es weiter in den besagten Artikeln zum durchschnittlichen Niveau der Rente und der Einzahler heißt, könnte es Lösungen für dieses Problem geben. Eins soll beispielsweise die Migration sein. Wenn mehr Menschen hierherziehen, könnten sie einen Teil dieser 11%igen Lücke schließen. Allerdings bin ich überzeugt: Das alleine könnte nicht ausreichend sein.

Der demografische Trend wird schließlich nicht besser. Nein, sondern das Thema Rente dürfte auch in Zukunft schwierig bleiben. Absinken der Niveaus hat es schon gegeben. Genauso wie das Hinausschieben der Regelaltersgrenze. Möglich erscheint grundsätzlich auch, die Quote der Beitragszahlungen zu erhöhen.

Im Endeffekt erkennen wir erneut, wie schwach es um die Zukunft der Rente von Natur aus bestellt ist. Besser in jungen Jahren selbst vorzusorgen, als sich im Alter auf die derzeitigen Entwicklungen zu verlassen. Es scheint, als dürfte es kaum besser werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten.

Der Artikel Rente: Neues Problem ab 2030 ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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