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Rennausfälle drohen! Formel 1 bangt um Saisonfinale

Franziska Wendler
·Lesedauer: 2 Min.

In ganz Europa steigt die Zahl der Coronainfektionen rapide an.

Diese Entwicklung macht auch den Verantwortlichen in der Formel 1 Sorge, wie Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff am Rande des Qualifyings in Imola bestätigt hat (Imola-GP, So., ab 13.10 Uhr im LIVETICKER).

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"Wir haben am Montag darüber diskutiert, denn die Lage wird komplizierter. Die Formel 1 hat sich bisher sehr gut geschlagen, denn sie ist in ihrer eigenen Blase unterwegs und bisher hatten wir zwar einige Corona-Fälle, aber es waren nur sehr, sehr wenige", so der Österreicher.

Wolff mahnt zur Vorsicht

"Ich denke, wir haben richtig reagiert und so gesehen sollten wir auch niemanden wirklich einer Gefahr aussetzen, wenn wir an die Rennstrecken reisen, denn wir haben unseren eigenen kleinen Mikrokosmos geschaffen. Man kann die Tatsache nicht ignorieren, dass die Zahlen steigen und wir könnten den Punkt erreichen, an dem einige Länder ihre Grenzen schließen. Und das würde sich natürlich auch auf die Formel 1 auswirken", so Wolff weiter.

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Mit der zweiten Corona-Welle werden nationale Lockdowns und die Schließung von Grenzen immer wahrscheinlicher, weshalb der Abschluss der Formel-1-Saison akut bedroht ist. Aktuell geht man aber noch von einer Fortführung der Saison aus. (Rennkalender 2020 der Formel 1)

Lockdown in Großbritannien droht

Bei der Sitzung der F1-Kommission am Montag versicherten die Verantwortlichen zwar, dass die vier noch ausstehenden Rennen in der Türkei, Bahrain und Abu Dhabi wie geplant stattfinden, sicher ist das aber keineswegs. "Wir wissen nicht, wie die Situation nächste Woche aussehen wird, oder in einem Monat", mahnte Wolff weiter.

In Großbritannien, wo sieben der zehn Rennställe ihre Werke haben, droht in der kommenden Woche ein Lockdown. Auch in Italien und in der Schweiz, wo der Rest der Teams beheimatet ist, wird die Lage schlimmer.

In der Formel-1-Blase selbst wurden zwischen dem 23. und dem 29. Oktober neun positive Fälle bekannt, bei 4281 durchgeführten Tests. Bei den Fahrern waren bislang nur die beiden Racing-Point-Piloten Serio Perez und Lance Stroll betroffen.