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Reiseportal Omio holt sich 76 Millionen Euro – Bewertung bleibt aber gleich

2013 gründete Naren Shaar gründete das Reise-Startup Omio und leitet das Unternehmen auch heute noch. - Copyright: Omio
2013 gründete Naren Shaar gründete das Reise-Startup Omio und leitet das Unternehmen auch heute noch. - Copyright: Omio

Das Berliner Reise-Startup Omio (ehemals Goeuro) hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde umgerechnet 76 Millionen Euro (80 Millionen US-Dollar) eingesammelt. Das Geld stammt überwiegend aus Nordamerika. So führen die US-amerikanische Investmentbank Lazard Asset Management und die in Toronto ansässige VC-Firma Stack Capital Group die Runde an. Zudem stocken Altgesellschafter wie die amerikanische Wagniskapitalfirma New Enterprise Associates und Temasek, ein Fond aus Singapur, ihr Investment auf.

Zu welcher Bewertung die Finanzierungsrunde stattgefunden hat, wollte Omio auf Gründerszene-Nachfrage nicht kommentieren. Aus dem Unternehmensumfeld heißt es jedoch, es habe sich um eine Flat Round gehandelt - die Bewertung ist also im Vergleich zur Vorrunde gleich geblieben. Zuletzt wurde die Berliner Firma mit einer Milliarde Dollar bewertet.

Über die Plattform des Startups können Reisende Tickets für Bahnverbindungen, Busse, Flüge und Fähren buchen. Mit dem neuen Millionenscheck will das Unternehmen eigenen Angaben zufolge sein Angebot vor allem im Bereich des Schienen- und Straßenverkehrs ausbauen. Damit reagiert Omio auf ein verändertes Reiseverhalten seiner Kunden, wie das Startup in einer Mitteilung schreibt. Demnach sei die Nachfrage nach Ticketbuchungen im Schienen- und Straßenverkehr im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Gleichzeitig sei die Nachfrage nach Flugbuchungen um mehr als 50 Prozent gesunken.

Insgesamt geht es für die Reisebranche wieder bergauf. Der Sommer lockt viele Menschen in die Ferne. Und auch Omio gibt an, dass die steigende Nachfrage nach Reisen dem Startup gerade doppelt so hohe Umsätze wie vor der Pandemie beschere. Seit der Gründung 2013 hat Omio eigenen Angaben zufolge mehr als 33 Millionen Tickets verkauft.

Schlechtes Börsenumfeld setzt auch Omio unter Druck

In ein bis zwei Jahren will Omio nun profitabel sein, so ein Sprecher des Unternehmens. Wegen des kritischen Marktumfelds mit schlechten Börsenzahlen und hohen Zinsen wird das von Investoren mittlerweile auch gewünscht. Startups, die hingegen nur auf reines Wachstum setzen, haben es aktuell schwerer, Kapital einzusammeln.

Zuletzt nahm die Berliner Firma im Sommer 2020 inmitten der Corona-Pandemie Geld von internationalen Investoren wie Goldman Sachs und der schwedischen Investmentfirma Kinnevik ein. Danach schaltete Omio in den Krisenmodus und Gründer Naren Shaam schickte seine 350 Mitarbeiter in Kurzarbeit.

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