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Auf Reisen zwei verschiedene Geldkarten mitnehmen

Einkaufsbummel im Urlaub: Damit das gut klappt, hat man am besten nicht nur eine Geldkarte im Gepäck.

Bargeldloses Bezahlen ist bequem und beliebt, gerade in Corona-Zeiten. Damit das auch im Ausland reibungslos klappt, sollten Touristen ein paar Dinge beachten - und im Notfall Bescheid wissen.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Zwei unterschiedliche gültige Zahlungskarten sollte jeder auf seiner Reise dabei haben. So ist man flexibel - denn nicht jede Karte ist überall einsetzbar. Das rät die Initiative Euro Kartensysteme. An Bargeld reichen zu Urlaubsbeginn erst einmal 100 bis 200 Euro in kleinen Scheinen.

Die persönlichen Geheimzahlen (PIN) gehören nicht in die Brieftasche, stattdessen sollte man sie grundsätzlich auswendig kennen. Wird die Nummer beim Bezahlen oder Abheben eingetippt, die Sicht für andere immer verdecken. Im Ausland außerdem stets darauf achten, dass in Landeswährung abgerechnet wird. Das ist in der Regel günstiger als die angebotene Euro-Umrechnung.

Die Karten sollte man zudem niemals unbeaufsichtigt in Auto, Hotelzimmer oder Ferienwohnung zurücklassen, sondern sie in verschlossenen Innentaschen der Kleidung oder im Brustbeutel mitnehmen.

Geht eine Karte verloren, lässt man sie umgehend sperren. Dafür gibt es rund um die Uhr den Sperr-Notruf oder die Sperr-App 116 116 für Android und iOS. Aus Deutschland ist dieser Notruf kostenfrei. Im Ausland wird in der Regel die +49 vorgewählt. Alternativ gilt hier die Nummer +49 30 4050 4050. Der Diebstahl einer Karte sollte außerdem bei der Polizei angezeigt werden.