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Reifenwechsel: Was du brauchst, wie es geht und worauf du achten solltest

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·Lesedauer: 5 Min.

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Mit dem richtigen Werkzeug gelingt der Reifenwechsel im Handumdrehen. (Bild: Amazon.de)
Mit dem richtigen Werkzeug gelingt der Reifenwechsel im Handumdrehen. (Bild: Amazon.de)

Ein genaues Datum, ab dem auf Autos Winterreifen montiert sein müssen, gibt es nicht. Fest steht aber, dass diese ab Temperaturen von sieben Grad oder weniger ihre optimale Leistung bringen. Um dann gerüstet zu sein, brauchst du nur das nötige Werkzeug und kannst direkt loslegen.

Wagenheber, Unterstellbock, Drahtbürste, Radkreuz, Schüssel für das Felgenschloss, ein Drehmomentschlüssel und eine Schachtel für die Schrauben sind die Dinge, die du parat haben solltest, wenn du bei deinem Auto selbst die Reifen wechseln möchtest. Ein Wagenheber gehört in jedes Auto und falls du nicht weißt, wo sich dieser bei dir befindet und wie er funktioniert, hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung. Autofahrern, die ihre Reifen in der Regel selbst wechseln, empfiehlt der ADAC einen stabilen Hydraulikwagenheber.

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Geeignet für Fahrzeuge bis zu 2 Tonnen Gewicht ist dieser 11 Kilogramm schwere Rangierwagenheber mit zwei 360°-Gelenk- und zwei Rangierrollen. Durch die Kombination aus langem Hebel und eingebauter Hydraulik lassen sich Fahrzeuge leicht anheben. Die Hubhöhe des Unitec-Wagenhebers reicht von 135 mm bis maximal 342 mm.

Bevor es losgeht: Reifen und Schrauben prüfen

Wenn du bereits benutzte Reifen aufziehst, solltest du sicher sein, dass diese nicht beschädigt oder bereits zu weit heruntergefahren sind. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern. Um wirklich sicher auf den Straßen unterwegs zu sein, rät der ADAC aber zu drei Millimetern bei Sommer- und vier Millimetern bei Winterreifen. Auch Radschrauben und -muttern dürfen keine Beschädigungen aufweisen und die Auflageflächen und die Gewinde der Schraubverbindungen dürfen nicht verrostet oder schmutzig sein. Zur Reinigung benutzt du am besten eine Stahlbürste.

Beim Reifenwechseln auf der sicheren Seite bist du, wenn du das angehobene Fahrzeug mit diesem Paar Stützfüße stabilisierst. Zusammen halten die Standfüße von Amazon Basics einer Traglast von 2,7 Tonnen stand. Die Stützfüße sind höhenverstellbar und der Ratschenmechanismus selbstarretierend. Das Gestell besteht aus robustem und rostbeständigem Stahl, die Mindesthöhe beträgt 263 mm, die maximale Höhe 404 mm.

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So läuft der Radwechsel:

  • Zuerst ziehst du die Handbremse und legst den ersten Gang ein. Bei einem Automatikauto stellst du den Wählhebel auf "P".

  • Danach nimmst du die Radkappe des ersten Reifens ab und löst Radmuttern oder -bolzen eine Viertel Umdrehung.

  • Sieh dir die Sicherheitshinweise in der Bedienungsanleitung an und setze den Wagenheber wie empfohlen am Unterboden an. Hebe das Fahrzeug dann an, bis es sich auf der richtigen Montagehöhe befindet.

  • Schraube die Radmuttern ab, nimm das Rad ab und lege es unter das Auto.

  • Räder sollten abwechselnd vorne und hinten angebracht werden

  • Achte darauf, welches Rad du wo anbringen möchtest. Reifen, die in der Vorsaison vorne angebracht waren, kommen auf die Hinterachse und andersherum.

  • Vor dem Aufstecken des Rades solltest du die Radauflageflächen säubern und die Bremsscheiben und -beläge kontrollieren. Dann setzt du das Rad auf und schraubst die Radmuttern mit dem Radkreuz handfest an.

  • Hole das abgenommene Rad unter dem Auto hervor und lasse das Fahrzeug mit dem Wagenheber so weit herunter, dass der Reifen gerade am Boden aufsteht. Ziehe die Radmuttern dann mit dem vorgeschriebenen Drehmoment an. Falls du ein Notrad aufziehst, achte darauf, dass hierfür oft spezielle Anzugsdrehmomente vorgeschrieben sind.

Zum Reinigen und Entrosten von verschmutzen Radschrauben und -muttern brauchst du eine Drahtbürste. Wolfcraft hat ein günstiges Dreierset aus je einer Bürste mit Stahl-, Messing- und Edelstahldraht und Kunststoffgriff im Angebot, wobei die Drahtlänge bei je 30 mm und die Gesamtlänge bei 265 mm liegt.

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Reifendruck kontrollieren und nach 50 km die Schrauben nachziehen

Denke bereits an den nächsten Reifenwechsel und beschrifte die Reifen beispielweise mit Wachskreide mit Kürzeln wie "hl" für "hinten links" um dann zu wissen, wohin du den Reifen montieren sollst. Die erste Fahrt sollte dich sofort zur Reifendruckkontrolle führen und nach 50 gefahrenen Kilometern solltest du dir die Schrauben noch einmal ansehen und, falls nötig, nachziehen.

Der ADAC rät Autofahrern mit wenig Erfahrung beim Reifenwechsel im Zweifel dazu, ihr Auto in einer Werkstatt winterfit machen zu lassen.

Zum Lösen und anschließenden wieder Festziehen der Radmuttern solltest du immer ein Radkreuz im Auto haben. Mit diesem Kreuzschlitzschlüssel der renommierten Marke Goodyear bekommst du auch angerostete Schrauben einfach gelöst und du brauchst das Werkzeug mit Gummigriffen nach dem Reifenwechsel noch einmal, um die Radmuttern nach den ersten 50 gefahrenen Kilometern nachzuziehen.

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Mit diesem 10-teiligen Demontage-Set der Marke Gepco Advanced Technology kannst du nahezu alle gängigen Felgenschlösser leicht und sicher lösen, ohne die Felgen zu beschädigen. Die hohe Kraftübertragung wird durch die acht konischen Demontagehülsen mit verschiedenen Innendurchmessern von 18 bis 25 mm gewährleistet, dazu kommt ein Schlagdorn mit 22 mm und ein Austreibdorn mit 17 mm.

Beim Reifenwechsel ist es wichtig, den Drehmomentschlüssel immer richtig einzustellen, wobei das normale Drehmoment für Radmuttern zwischen 110 Nm und 120 Nm liegt. Welches Drehmoment für dein Fahrzeug ideal ist, findest du im Handbuch deines Autos. Dieses Unitec-Werkzeug hat einen Einstellungsbereich von 40 bis 210 Nm und wird inklusive Stecknüssen und Verlängerung in einer Kunststoffbox geliefert.

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