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Reifenhersteller Pirelli verdient an steigenden Preisen - Wird aber vorsichtiger

MAILAND (dpa-AFX) - Der italienische Reifenhersteller Pirelli <IT0000072725> wird trotz stark anziehender Verkaufspreise und Gewinne in den ersten drei Monaten für das Gesamtjahr in Teilen etwas vorsichtiger. Weil der russische Krieg in der Ukraine und die Covid-Lockdowns in China belasten, senkte das Management seinen Jahresausblick für die operative Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Sonderposten, wie es am Dienstag in Mailand hieß. Allerdings dürfte der nun wohl stärker als erwartet ausfallende Preisauftrieb den Umsatz höher ausfallen lassen.

Im ersten Quartal legte der Erlös vor allem dank Preiserhöhungen und dem Fokus auf größere und teurere Reifen um 22 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zu. Der Gewinn unter dem Strich stieg bei 110 Millionen Euro auf mehr als das Doppelte. Im Tagesgeschäft fuhr das Unternehmen vor Zinsen, Steuern und Sonderposten eine operative Gewinnmarge von 15 Prozent ein und damit 1,4 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Der Vorstand geht jetzt von einem Jahresumsatz von 5,9 bis 6 Milliarden Euro aus, die bereinigte operative Marge soll sich auf etwa 15 Prozent belaufen. Bisher war der Rivale des deutschen Reifenherstellers Continental <DE0005439004> von Erlösen bis höchstens 5,7 Milliarden Euro und einer Marge von mindestens 16 Prozent ausgegangen.

Auf den Umsatz wirken sich dabei die höheren Verkaufspreise und der schwächere Euro positiv aus. Dagegen drücken die Belastungen infolge des russischen Angriffs auf den Nachbarstaat Ukraine, die steigenden Kosten für Rohmaterial sowie die sich eintrübende Nachfrage in China wegen der neuen Corona-Beschränkungen auf die Margenerwartung. Dies könne nicht durch Effiziensteigerungen aufgefangen werden.

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