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Reich sein, sich reich fühlen: Sind auch Ende 2021 manchmal ganz verschiedene Dinge

·Lesedauer: 3 Min.
Reicher Mann hält Geldsäcke Millionär Dividende
Reicher Mann hält Geldsäcke Millionär Dividende

Reich sein, sich reich fühlen? Auch wenn dieses Wort für einige negativ konnotiert ist: Gerne wären wir doch alle zumindest wohlhabend und hätten stets genug. Oder auch über unsere Bedürfnisse, was uns noch zufriedener macht.

Allerdings scheint die Grenze zum Reichsein häufig weit entfernt zu sein. Auch weil es einige extreme Superbeispiele wie Warren Buffett, Elon Musk oder auch Bill Gates gibt. Zugegebenermaßen sind derartige Persönlichkeiten eine vollkommen andere Liga.

Reich sein und sich reich fühlen müssen jedoch trotzdem zwei komplett unterschiedliche Dinge sein. Aktuelle Artikel zum Ende dieses Jahres fassen das recht deutlich zusammen. Blicken wir darauf, warum es gar nicht so viel braucht, um überdurchschnittlich zu sein. Sowie auch, wie Aktien dir bei der Erfüllung deiner finanziellen Wünsche helfen können.

Reich werden, sich reich fühlen: Ein paar interessante Zahlen!

Reich werden und sich reich fühlen sind per Definition zumindest zwei vollkommen verschiedene Dinge. Wie gesagt: Wir tendieren dazu, Beispiele wie die Buffetts, Musks und Gates dieser Welt in diese Richtung zu denken. Oder machen es an Zahlen wie der ersten Million fest. Oder vielleicht auch an fünf oder zehn Millionen Euro. Wenn wir jedoch auf das Einkommen blicken und auf überdurchschnittliche Verhältnisse, so ist das gar nicht so unendlich weit entfernt.

Als reich gilt, wer das Dreifache des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat. Des Median-Einkommens, wohlgemerkt. Für einen Alleinstehenden ohne Kinder bedeutet das exakt 5.678,25 Euro. Falls du darüber liegst: herzlichen Glückwunsch. Für Familien ohne Kinder liegt die Grenze wiederum bei ca. 7.300 Euro. Wie es weiter heißt, könne das für zwei Akademiker nach dem ersten Karrieresprung durchaus möglich sein.

Reich sein ist mit Blick auf das Einkommen zwar ein größeres Ziel, aber kein unmögliches. Ob man sich damit reich fühlt, das ist natürlich eine andere Frage. Aber auch die durchschnittlichen Vermögenswerte sind alles andere unerreichbar. So besitze der Durchschnittsdeutsche aktuell ca. 18.600 Euro an Geldvermögen, wenn wir Wohneigentum mit einbeziehen erhalten wir ein Durchschnittsvermögen von ca. 70.800 Euro. Überdurchschnittlich zu sein ist jedenfalls nicht schwierig, wenn man eisern spart.

Warum Aktien so entscheidend sind

Ob diese Zahlen wirklich das Reichsein oder das Sich-Reich-Fühlen verdeutlichen, das ist natürlich eine andere Frage. Allerdings zeigen diese Grenzwerte, dass es grundsätzlich nicht schwierig sein muss, finanziell überdurchschnittlich dazustehen. Falls man jedoch nicht der Akademiker mit dem ersten Gehaltssprung ist: Auch nicht schlimm. Es gibt Mittel und Wege, um Einkommen und Vermögen zu verbessern.

Insbesondere über lange Zeiträume sind Aktien ein guter Weg, um den Vermögensaufbau voranzutreiben. Breite Märkte haben über viele Jahre hinweg Renditen im höheren einstelligen Prozentbereich erwirtschaftet. Selbst mit einem Indexfonds oder ETF kann man von einer solchen Entwicklung profitieren. Das wiederum kann langfristig ein überdurchschnittliches Vermögen bedeuten. Oder per Entnahme und des zusätzlichen passiven Einkommens einen weiteren Gehaltssprung.

Ob das alles hilft, dass man sich letztlich auch reich fühlt, das ist natürlich eine andere Frage. Wichtig ist vielleicht die Erkenntnis, dass die meisten es selbst in der Hand haben, ob sie reich sind. Oder sich an solchen Zahlen messen und einfach nur vergleichen … oder ärgern.

Der Artikel Reich sein, sich reich fühlen: Sind auch Ende 2021 manchmal ganz verschiedene Dinge ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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