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Reich werden mit Aktien – der Börsencrash ist eine einmalige Chance!

Caio Reimertshofer, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

Viele Menschen träumen davon, mit Aktien schnell reich zu werden. Sie träumen davon, finanziell unabhängig zu sein und Geld nicht mehr zum (Über-)Leben zu brauchen, sondern um das tun zu können, worauf sie wirklich Lust haben. Einfach aus dem Hamsterrad ausbrechen und nicht mehr jeden Tag dasselbe tun, nur um über die Runden zu kommen – das wäre doch ein Traum.

Zugegeben, nicht jeder verfolgt diesen Traum aus reiner Überlebensnot (zum Glück). Es würde sicherlich vielen reichen, einfach mehr Geld zur Verfügung zu haben, nicht weil das normale Gehalt nicht zum Leben ausreicht, nein, sondern damit man nicht zurückstecken muss, wenn man sich etwas gönnen möchte. Geld ist bei Weitem nicht alles im Leben, aber bedauerlicherweise ist Geld genau das, was dir die meisten Dinge im Leben ermöglicht. Umso schöner wäre es doch, wenn man sein Geld für sich arbeiten lassen könnte, um mehr vom Leben zu haben, oder?

Unabhängig davon, aus welchem Grund du dir Reichtum wünschst und welche Ziele du verfolgen würdest, wenn du ein großes Vermögen hättest, aus irgendeinem Grund sehnst du dich nach finanzieller Unabhängigkeit – sonst würdest du vermutlich nicht gerade diese Zeilen lesen.

Gerade mit Aktien kann man es schaffen, reich zu werden. In Zeiten, in denen überall steht, dass wir einen Börsencrash haben und Aktien an Wert verlieren? Ja, genau. Gerade diese volatile Zeit sorgt dafür, dass smarte Investoren sich ihren Grundstein für eine vermögende Zukunft legen können.

Der Hund und sein Herrchen

Vielleicht hast du schon einmal von der Investorenlegende André Kostolany gelesen oder gehört. Der Börsenexperte hat einst die Korrelation von Unternehmen und deren Aktienkursen mit einer Person verglichen, die mit ihrem Hund spazieren geht. Aktienkurse geben in den seltensten Fällen genau den richtigen, aktuellen Unternehmenswert an, sondern liegen entweder über oder unter dem tatsächlichen, realen Unternehmenswert. Oftmals enteilt der Kurs, beispielsweise aufgrund von Spekulationen oder Erwartungen an die Zukunft, dem realen Wert deutlich – mal nach oben, mal nach unten.

In der Metapher von Herrn Kostolany steht das Herrchen für den realen Unternehmenswert. Wie Hunde so sind, laufen diese oft vom Herrchen weg, entweder vor oder hinter das Herrchen. Dieses Weglaufen steht für die starke Volatilität, die Aktien ebenfalls besitzen können. Doch eins ist sicher: Der Hund kehrt in so gut wie allen Fällen auch wieder zu seinem Herrchen zurück.

Die Aktienkurse tun es dem Hund gleich: Egal wie tief die Kurse kurzfristig fallen, solange die Unternehmen gesund sind und operativ weiterhin stark wirtschaften, werden auch die Kurse auf den tatsächlichen Unternehmenswert steigen.

Aktien sind Wertanlagen

Man sollte Aktien nicht als Spekulation oder Glücksspiel sehen. Natürlich kann man Aktien auch spekulativ handeln, aber wir Fools sehen darin keinen Mehrwert und glauben auch nicht daran, dass man damit auf lange Zeit vermögend werden kann.

Wir sehen Aktien als das, was sie sind: Anteile an Unternehmen. Für uns ist also das Kaufen (und im Idealfall das Halten) von Anteilen an echten und großartigen Unternehmen die Quintessenz beim Investieren. Solange sich nichts Grundlegendes an unseren Investitionsthesen ändert, halten wir unsere Unternehmensanteile am liebsten für immer, also ziemlich langfristig.

Gerade jetzt, wo viele Indizes und Einzelwerte stark an Wert verloren haben, könnte man sich intensiv mit dem Thema der Aktienanlage beschäftigen und seine Chance nutzen, ein Vermögen für seine Zukunft und seine finanzielle Freiheit aufzubauen.

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