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Reederei Rickmers will trotz Branchenkrise neue Schiffe kaufen

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Frankfurt/Main (dapd). Die traditionsreiche Reedereigruppe Rickmers will ungeachtet der Krise und der Überkapazitäten in der weltweiten Schifffahrt neue Containerfrachter bestellen. "Wir wollen wachsen. Und wir wollen neue Schiffe kaufen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Rickmers Holding, Ron Widdows, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das Geld dafür soll demnach vom US-Finanzinvestor Oaktree kommen. Beide Seiten hätten sich auf die Bestellung von acht Frachtern geeinigt, am Ende könnten es vielleicht sogar 16 neue Schiffe werden.

Die Neubaupreise für Schiffe seien auf einem historisch niedrigen Niveau, erklärte Widdows. Zudem müssten die Reedereien angesichts steigender Treibstoffkosten verstärkt auf verbrauchsarme Schiffe setzen. "Trotz der Überkapazitäten werden mittelfristig mehr energieeffiziente Schiffe benötigt", sagte Widdows.

Die neuen Frachter für Rickmers (SES: E1:B1ZU.SI - Nachrichten) sollen von 2015 an ausgeliefert werden. Nach Schätzungen von Widdows werden sie je 45 bis 50 Millionen Dollar (rund 34 bis 38 Millionen Euro) kosten. Die Schiffe sollen vor allem auf dem stark wachsenden Containermarkt in Asien eingesetzt werden.

dapd