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Red Bull oder gar nichts: Sergio Perez konkretisiert Pläne für 2021

Norman Fischer
·Lesedauer: 2 Min.

Red Bull oder gar nichts - so lautet der Karriereplan von Sergio Perez für das Jahr 2021. Noch immer wartet der Mexikaner auf eine Antwort von den Bullen, und sollte diese gegen ihn ausfallen, dann wird er im kommenden Jahr aller Voraussicht nach keine Rennen fahren. "Es gibt nur eine Option", stellt er vor den drei finalen Formel-1-Rennen in dieser Saison klar.

Das heißt auch: Ein mögliches Cockpit bei Haas oder einem anderen Team ist endgültig aus der Verlosung. Perez selbst betont, dass er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere befindet und gerne weitermachen möchte. "Aber ich möchte auch aus einem guten Grund, einem Plan, mit einem guten Projekt weitermachen."

"Sollte es kein gutes Projekt geben, dass mich motiviert, 100 Prozent zu geben, dann lasse ich es lieber", so der Racing-Point-Pilot. Soll heißen: Plan B ist ein Jahr Auszeit ohne die Formel 1 und ohne anderen Motorsport. "Wenn ich im nächsten Jahr nicht in der Formel 1 bin, dann sehe ich mich nichts anderes machen", sagt er.

Perez wird dann ein Jahr Auszeit nehmen und entscheiden, was er danach tun möchte und ob er den Sport vermissen würde. "Die meisten Fahrer hören auf und drehen nach sechs Monaten durch. Sie machen dann alles, was verfügbar ist", sagt Perez.

Er selbst könne sich aber auch gut andere Alternativen vorstellen - aktuell aber noch nicht: "Ich bin noch sehr jung", so der 30-Jährige. "Ich kann mir schon vorstellen, später etwas außerhalb des Motorsports zu machen, aber nicht in meinen 30ern. Aber wenn es früher eintritt, dann kann ich damit auch gut leben. Ich habe meine Familie, ich möchte meine Kinder aufwachsen sehen, so viele andere Dinge. Ich kann mir ein Leben ohne den Motorsport gut vorstellen."

Das hat aber keine Priorität. Die liegt aktuell auf dem zweiten Red-Bull-Cockpit neben Max Verstappen. Doch das, betont er, ist nicht mehr in seiner eigenen Hand: "Wir warten einfach auf die Entscheidung", so der Mexikaner. "Ich gehe die drei Rennen ganz normal an und versuche, mich auf meine Arbeit zu fokussieren und abzuliefern. Der Rest liegt nicht bei mir."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.