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Recordati Rare Diseases verkündet die Veröffentlichung der Langzeitergebnisse der Verlängerung der Phase-III-Studie LINC 3 zu Isturisa® (Osilodrostat) in Patienten mit Cushing’s Syndrom im European Journal of Endocrinology

Die Langzeitergebnisse der multizentrischen, internationalen LINC-3-Studie haben gezeigt, dass die Behandlung mit Isturisa® (Osilodrostat) die Normalisierung des Cortisolspiegels aufrechterhält und von den meisten Patienten mit Cushing-Syndrom gut vertragen wird.

PUTEAUX, Frankreich, August 31, 2022--(BUSINESS WIRE)--Recordati Rare Diseases gab heute die Veröffentlichung der Langzeitergebnisse der offenen Verlängerungsphase der Phase-III-Studie LINC 3 mit Isturisa® im European Journal of Endocrinology bekannt.1 Diese Daten unterstützen den langfristigen Nutzen von Isturisa bei der Erhaltungstherapie von Patienten mit Cushing-Syndrom und bestätigen Isturisa® als wirksame und gut verträgliche orale Therapie. Isturisa® ist in der EU für die Behandlung erwachsener Patienten mit endogenem Cushing-Syndrom2 indiziert, einer seltenen und belastenden Erkrankung mit Hypercortisolismus, die durch ein Hypophysenadenom (Morbus Cushing) verursacht wird.3

Die Phase-III-Studie, LINC 3, war die bisher größte prospektive Studie mit einem Hemmstoff der adrenalen Steroidogenese. Insgesamt 106 der 113 Patienten, die die 48-wöchige Kernphase abgeschlossen hatten, entschieden sich dafür, Isturisa® während der Verlängerungsphase weiter zu erhalten. Die Verlängerungsphase endete, nachdem alle Patienten ≥72 Wochen der Behandlung abgeschlossen oder die Studie abgebrochen hatten. Die mittlere Dauer der Isturisa®-Behandlung vom Beginn der Kernstudie bis zum Ende der Verlängerungsphase betrug 130 Wochen (Spanne 1-245).

Zu den wichtigsten Ergebnissen, die in dem Manuskript mit dem Titel „Long-term outcomes of osilodrostat in Cushing's disease: LINC 3 study extension"genannt werden, gehören:1

  • Die in der Kernphase erreichte Normalisierung des mittleren freien Cortisolspiegels im Urin (mUFC) wurde beibehalten, wobei der mittlere mUFC-Wert während der gesamten Verlängerungsphase unter/gleich der Obergrenze des Normalbereichs (≤ULN) war; in Woche 72 hatten 86/106 (81,1 %) Patienten einen mUFC-Wert ≤ULN.

  • Die durchschnittliche Osilodrostat-Dosis vom Beginn der Kernstudie bis zum Ende der Verlängerungsphase betrug im Median 7,4 mg/Tag (Spanne 0,8-46,6); die erhaltene Dosis stabilisierte sich während der Verlängerung, was darauf hindeutet, dass die Behandlung mit Isturisa ein anhaltendes Ansprechen bewirkt, ohne dass im Laufe der Zeit eine Dosiserhöhung erforderlich ist.

  • Die am Ende der Kernstudie beobachteten Verbesserungen der meisten kardiovaskulären und stoffwechselbezogenen Parameter, die mit dem Cushing-Syndrom in Verbindung gebracht werden, wurden durch die Langzeitbehandlung beibehalten oder weiter verbessert.

  • Die von den Patienten angegebenen Werte zur Lebensqualität (CushingQoL und Beck Depression Inventory) verbesserten sich auch während der Langzeitbehandlung weiter.

  • Bei den ärztlich bewerteten Schweregraden der körperlichen Manifestationen des Hypercortisolismus waren innerhalb von 12 Wochen nach der Behandlung mit Isturisa® Verbesserungen zu beobachten; der Anteil der Patienten, bei denen eine Verbesserung festgestellt wurde, konnte bei längerer Nachbeobachtung beibehalten oder erhöht werden, einschließlich einer Verbesserung des Hirsutismus bei Patientinnen.

  • Bei Patientinnen kehrten die Östradiol- und Testosteronwerte mit zunehmender Dauer der Nachbeobachtung tendenziell auf den Ausgangswert zurück.

  • Isturisa® wurde von den meisten Patienten gut vertragen. Es gab keine unerwarteten, unerwünschten Ereignisse (AEs) im Vergleich zu denen, die in der Kernphase beobachtet wurden; AEs von besonderem Interesse, einschließlich Hypocortisolismus-bezogener und Nebennierenhormon-Vorläufer-bezogener AEs, wurden während der Verlängerungsphase im Allgemeinen weniger häufig berichtet als in der Kernphase.

„Die Ergebnisse unserer großen Studie, bei der sich Patienten mit Cushing-Syndrom dafür entschieden haben, die Behandlung mit Osilodrostat während der Verlängerungsphase fortzusetzen, unterstützen Osilodrostat als wirksame, langfristige Behandlungsoption für Patienten mit dieser chronischen Erkrankung", so Maria Fleseriu, Professor of Medicine (Endocrinology) and Neurological Surgery and Director of the Pituitary Center at Oregon Health & Science University, Portland, OR, USA. „Von besonderer Bedeutung ist, dass die fortgesetzte Behandlung mit Osilodrostat über 72 Wochen nicht nur zu einer langfristigen Normalisierung des Cortisolspiegels, sondern auch zu einer nachhaltigen Verbesserung der klinischen Anzeichen und körperlichen Manifestationen des Hypercortisolismus führte und im Allgemeinen gut verträglich war. "

„Diese Daten unterstützen Isturisa® als eine praktikable Option für eine langfristige medikamentöse Therapie zur Aufrechterhaltung der Kontrolle des Cortisolspiegels und der mit Hypercortisolismus verbundenen Anzeichen und Symptome bei Patienten mit Cushing-Syndrom. Sie bauen auf der Kernphase der positiven Phase-III-Studie LINC 3 auf, die 2020 im Lancet Diabetes & Endocrinology veröffentlicht wurde4", erklärte Alberto M. Pedroncelli, Clinical Development & Medical Affairs Head, Global Endocrinology, Recordati AG. „Recordati Rare Diseases setzt sich dafür ein, das Leben von Patienten mit dieser seltenen, schwächenden und lebensbedrohlichen Erkrankung zu verbessern. Im Namen von Recordati Rare Diseases möchte ich all jenen danken, die zu LINC 3 und dem klinischen Entwicklungsprogramm von Isturisa beigetragen haben."

Die vollständige Publikation finden Sie hier.

Über das Cushing-Syndrom

Das Cushing-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, die durch chronisch erhöhte Konzentrationen von Cortisol im Blutplasma verursacht wird, die entweder aus einer exogenen (z. B. Medikamente) oder einer endogenen Quelle stammen.5 Morbus Cushinge ist die häufigste Ursache des endogenen Cushing-Syndroms und entsteht durch eine übermäßige Sekretion von adrenokortikotropem Hormon aus einem Hypophysenadenom, einem Tumor der Hypophyse.5,6 Die Diagnose des Cushing-Syndroms wird häufig erst mit Zeitverzögerung gestellt, was zu einer Verspätung bei der Behandlung der Patienten führt.7 Patienten, die über einen längeren Zeitraum einem überhöhten Cortisolspiegel ausgesetzt sind, weisen vermehrt Komorbiditäten im Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf- und Stoffwechselsystem auf, die folglich die Lebensqualität verringern und das Sterberisiko erhöhen.3,6 Zur Linderung der klinischen Symptome, die mit einer übermäßigen Cortisolexposition einhergehen, besteht das primäre Behandlungsziel beim Cushing-Syndrom in der Senkung des Cortisolspiegels auf einen normalen Wert.8,9

Über LINC 3

LINC-3 ist eine prospektive, multizentrische, 48-wöchige Studie mit einer 8-wöchigen, doppelblinden, randomisierten Entzugsphase zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit von Isturisa® bei Patienten mit Morbus Cushing. Die Bewertung der Ansprechrate des mUFC-Werts, die Veränderung des mUFC-Werts, die Veränderung der kardiovaskulären und stoffwechselbezogenen Parameter, die Veränderung der von den Patienten berichteten Ergebnisse, die Veränderung der körperlichen Manifestationen des Hypercortisolismus sowie die allgemeinen und unerwünschten Ereignisse ‘von besonderem Interesse’ wurden als sekundäre Endpunkte einbezogen. An LINC 3 nahmen 137 Patienten mit persistierendem oder rezidivierendem Morbus Cushing oder mit neu aufgetretener Erkrankung teil, die nicht für eine Operation in Frage kamen.4

Über Isturisa®

Isturisa® ist ein potenter oraler Inhibitor der 11β-Hydroxylase (CYP11B1), dem Enzym, das den letzten Schritt der Cortisol-Biosynthese in der Nebenniere katalysiert.2 Isturisa® ist in Form von 1-mg-, 5-mg- und 10-mg-Filmtabletten erhältlich.2 Isturisa®, für die Behandlung erwachsener Patienten mit endogenem Cushing-Syndrom in der EU zugelassen..2

Isturisa® wurde am 9. Januar 2020 von der Europäischen Kommission zur Vermarktung zugelassen. Detaillierte Empfehlungen zur Anwendung dieses Produkts finden Sie in den Verschreibungsinformationen.2

Quellenangaben

1. Fleseriu M, Newell-Price J, Pivonello R et al. Long-term outcomes of osilodrostat in Cushing’s disease: LINC 3 study extension The European Journal of Endocrinology 2022.

2. Isturisa® summary of product characteristics. Mai 2020.

3. Ferriere A, Tabarin A. Cushing's syndrome: Treatment and new therapeutic approaches. Best Pract Res Clin Endocrinol Metab 2020;34:101381.

4. Pivonello R, Fleseriu M, Newell-Price J et al. Efficacy and safety of osilodrostat in patients with Cushing's disease (LINC 3): a multicentre phase III study with a double-blind, randomised withdrawal phase. Lancet Diabetes Endocrinol 2020;8:748-61.

5. Lacroix A, Feelders RA, Stratakis CA et al. Cushing's syndrome. Lancet 2015;386:913-27.

6. Pivonello R, Isidori AM, De Martino MC et al. Complications of Cushing's syndrome: state of the art. Lancet Diabetes Endocrinol 2016;4:611-29.

7. Rubinstein G, Osswald A, Hoster E et al. Time to Diagnosis in Cushing's Syndrome: A Meta-Analysis Based on 5367 Patients. J Clin Endocrinol Metab 2020;105.

8. Nieman LK, Biller BM, Findling JW et al. Treatment of Cushing's syndrome: An Endocrine Society clinical practice guideline. J Clin Endocrinol Metab 2015;100:2807-31.

9. Fleseriu M, Auchus R, Bancos I et al. Consensus on diagnosis and management of Cushing's disease: a guideline update. Lancet Diabetes Endocrinol 2021;9:847-75.

Recordati Rare Diseases, der EMEA-Hauptsitz des Unternehmens, befindet sich in Puteaux, Frankreich, die weltweite Zentrale in Mailand, Italien.

Klicken Sie auf nachstehenden Link, um eine vollständige Liste der Produkte zu erhalten: www.recordatirarediseases.com/products.

Recordati, 1926 gegründet, ist ein internationaler Pharmakonzern, der an der italienischen Börse notiert ist (Reuters RECI.MI, Bloomberg REC IM, ISIN IT 0003828271) und sich mit insgesamt mehr als 4.300 Mitarbeitern der Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Arzneimitteln widmet. Recordati hat seinen Hauptsitz in Mailand, Italien, und ist in ganz Europa, in Russland und anderen GUS-Staaten, der Ukraine, der Türkei, Nordafrika, den USA, Kanada, Mexiko sowie einigen südamerikanischen Ländern, Japan und Australien tätig. Spezialisierte Außendienstmitarbeiter bewerben ein breit gefächertes Sortiment an innovativen, unternehmenseigenen oder unter Lizenz vertriebenen Pharmaka für diverse Therapiebereiche, darunter insbesondere seltene Krankheiten, für die ein eigener Geschäftsbereich zuständig ist. Recordati ist ein bevorzugter Lizenzpartner für neue Produktlizenzen innerhalb seines Präsenzbereichs. Recordati engagiert sich in der Forschung und Entwicklung neuer Spezialgebiete mit Schwerpunkt auf der Behandlung seltener Krankheiten. Der konsolidierte Umsatz für 2021 belief sich auf 1.580,1 Millionen Euro, das Betriebsergebnis auf 490,2 Millionen Euro und der Reingewinn auf 386,0 Millionen Euro.

Weitere Informationen:

Website von Recordati: www.recordatirarediseases.com

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf zukünftige Ereignisse und zukünftige operative, wirtschaftliche und finanzielle Ergebnisse der Recordati-Gruppe beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet, da sie vom Eintreten zukünftiger Ereignisse und Umstände abhängen. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher aus verschiedenen Gründen, die größtenteils außerhalb des Einflussbereichs der Recordati-Gruppe liegen, erheblich von den prognostizierten Ergebnissen abweichen. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen zu den pharmazeutischen Spezialitäten und anderen Produkten der Recordati-Gruppe dienen ausschließlich der Information über die Aktivitäten der Recordati-Gruppe und sind daher weder als medizinisch-wissenschaftliche Indikation oder Empfehlung noch als Werbung zu verstehen.

EMEA/HQ/PRO/IST/OTH/Aug-22/365

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