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Rechtsnationale Le Pen rechtfertigt russischen Kredit von 2014

Die rechtsnationale französische Politikerin Marine Le Pen hat Vorwürfe rund um einen Kredit aus Russland im Jahr 2014 an ihre Partei zurückgewiesen. Sie bezeichnete die Anhörung vor einem Untersuchungsausschuss der Nationalversammlung in Paris als "Hexenjagd", der Kredit hätte sie zu nichts verpflichtet.

Le Pen: "Das verpflicht mich zu nichts"

Konkret geht es um einen 9,4 Millionen Euro Kredit einer tschechisch-russischen Bank für ihre Partei Front National (heute: Rassemblement National), der immer noch abbezahlt wird.

"Dieser Kredit hat unsere Position und Ideen zur Geopolitik niemals und um keinen Deut geändert", sagte sie bei der Anhörung. "Ich unterzeichne einen Kredit mit einer Bank, nicht mit Wladimir Putin", wetterte sie bei der Befragung sichtlich erregt. "Das verpflicht mich zu nichts"

Keinen Kredit in Europa und Frankreich erhalten

Der Kredit spielte auch im vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine geprägten französischen Präsidentschaftswahlkampf im vergangenen Jahr eine Rolle. Le Pen wurde wiederholt eine Nähe zu Russland nachgesagt.

Der Mitte-Politiker und spätere Gewinner Emmanuel Macron warf Le Pen damals vor: "Sie reden nicht mit anderen Führungspersönlichkeiten, Sie reden mit ihrem Bankier, wenn Sie von Russland reden."

Le Pen verteidigte sich erneut damit, in Frankreich und Europa keinen Kredit erhalten zu haben, und machte der Regierung dafür Vorwürfe. Weil die Partei damals in finanziellen Nöten war, sei sie gezwungen gewesen, Kreditgeber außerhalb der EU zu suchen.

Französische Medien werteten die Anhörung Le Pens am Mittwoch als Versuch der Reinwaschung. Denn ihre Partei hatte den Untersuchungsausschuss selbst ins Leben gerufen - allerdings nicht nur zu dem Kredit für die Front National sondern zu ausländischer Einmischung allgemein.