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Reaktion auf Elon Musks Twitter-Kauf: Tesla-Aktie verliert 126 Milliarden Dollar an Wert

Tesla-Chef Elon Musk bei der Eröffnung der Fabrik des Unternehmens in Grünheide nahe Berlin.
Tesla-Chef Elon Musk bei der Eröffnung der Fabrik des Unternehmens in Grünheide nahe Berlin.

Die Tesla-Aktie stürzte am Dienstag um mehr als zwölf Prozent ab und verlor rund 126 Milliarden US-Dollar an Wert. Einen Tag, nachdem Elon Musk, der CEO des Elektroautoherstellers, eine Vereinbarung zum Kauf von Twitter für 44 Milliarden Dollar getroffen hatte, liegt Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt nun bei 906 Milliarden Dollar. Am Montag lag sie noch bei mehr als einer Billion Dollar.

Wie mehrere US-Medien berichten, ist der Druck auf die Tesla-Aktie vor allem auf die Sorge darüber zurückzuführen, wie Musk seine Twitter-Übernahme finanziert. Der Milliardär hat einen Kredit in Höhe von 12,5 Milliarden Dollar aufgenommen, der mit seinen Tesla-Aktien besichert ist – er besitzt einen Anteil von 17 Prozent an dem Elektroauto-Unternehmen. Zudem hat sich Musk weitere 13 Milliarden Dollar von der Wall Street geliehen.

Musk hat sich bereit erklärt, die verbleibenden 21 Milliarden Dollar zu zahlen, hat aber nicht gesagt, wie er die Mittel aufbringen will. Das schürt bei Anlegern die Sorge, dass er einen erheblichen Teil seiner Tesla-Aktien verkaufen könnte, um die Kosten zu decken.

Tesla warnte schon zu Jahresbeginn vor Kurssturz, sollte Musk Aktien für persönliche Zwecke abstoßen

Der Wert von Musks Beteiligung an Tesla ist seit dem 4. April, als er erstmals bekannt gab, dass er einen Anteil von 9,2 Prozent an Twitter gekauft hatte, um 40 Milliarden Dollar gesunken, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Seitdem ist die Tesla-Aktie vor dem Ausverkauf am Dienstag mehrmals gefallen, sodass der Aktienwert des Elektroautoherstellers in diesem Monat um insgesamt 23 Prozent beziehungsweise 275 Milliarden Dollar gesunken ist.

Tesla warnte Anfang des Jahres sogar davor, dass der Aktienkurs des Unternehmens leiden würde, wenn Musk seine Aktien als Sicherheiten verkaufen werde. "Wenn Elon Musk gezwungen wäre, Aktien unseres Stammkapitals zu verkaufen, die er zur Absicherung bestimmter persönlicher Darlehensverpflichtungen verpfändet hat, könnten solche Verkäufe zu einem Rückgang unseres Aktienkurses führen", schrieb das Unternehmen in seinem letzten Jahresbericht.

Im November verkaufte Musk 5 Milliarden Dollar seiner Tesla-Aktien aufgrund auslaufender Aktienoptionen und einer Steuerrechnung in Höhe von zehn Milliarden Dollar, die ihm drohte. Vergangene Woche meldete Tesla für das erste Quartal einen Umsatzanstieg von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Darüber hinaus gab das Unternehmen am 2. April bekannt, dass es im gleichen Zeitraum eine Rekordzahl von Autos ausgeliefert hat, obwohl es Probleme in der Lieferkette gab.

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. Das Original könnt ihr hier lesen.

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