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Raumfahrt-Startup Morpheus Space sammelt 28 Millionen Dollar

Das Startup aus Sachsen baut erfolgreich Manövriertriebwerke für Satelliten. - Copyright: Morpheus Space
Das Startup aus Sachsen baut erfolgreich Manövriertriebwerke für Satelliten. - Copyright: Morpheus Space

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Das Dresdner Raumfahrtunternehmen Morpheus Space hat in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 28 Millionen US-Dollar eingesammelt. Mit den Geldern will das Startup eine neue Fabrik für elektrische Satellitenantriebe in Dresden einrichten. Außerdem soll das Team ausgebaut werden. So soll die Belegschaft bis Ende kommenden Jahres auf 100 Mitarbeiter an den beiden Unternehmensstandorten in Dresden und Los Angeles wachsen. Zu den Investoren der jüngsten Finanzierungsrunde gehören Alpine Space Ventures, Vsquared Ventures, Airbus Ventures und Techstars Ventures.

Morpheus Space, das ein modulares, elektrisches Antriebssystem für kleine Satelliten herstellt, profitiert vom Boom der Satellitenindustrie. Das Unternehmen plant, die Produktion seiner Antriebssysteme hochzufahren, um die exponentiell wachsende Nachfrage auf dem Smallsat-Markt zu befriedigen. Außerdem hat Morpheus eine KI entwickelt, die Flugmanöver im Orbit koordiniert und automatisiert Flugpläne erstellt. Das 2018 gegründete Unternehmen entstand als Ausgründung aus der TU Dresden. [Mehr bei Techcrunch]

Auf Gründerszene: In der Startup-Szene gibt es Jobtitel, die tauchen in der Konzernwelt nur selten auf. Ein Beispiel ist der oder die Founder Associate. Die Personen sind eine Art Sparringspartner für Gründer, weit mehr als ein Assistent. Die Idee ist, dass die Angestellten irgendwann einmal selbst gründen. Was man als Founder Associate alles können muss, hat unsere Redakteurin Nina Anika Klotz zusammengefasst. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Tesla hat erneut rechtlichen Ärger: Der Elektroautobauer wird wegen falscher Versprechen bei seiner Fahrassistenz-Software verklagt. Tesla hatte seine Fahrassistenzprogramme als „Autopiloten“ und „Full Self-Driving“ vermarktet. Eine US-Kanzlei reichte nun eine Klage im Auftrag eines Tesla-Besitzers ein. Diese wirft dem Unternehmen von Elon Musk irreführende Werbeversprechen vor. Darin heißt es, das Unternehmen habe die Öffentlichkeit beim Bewerben der Programme getäuscht und Tesla-Fahrer seien als „ungelernte Test-Ingenieure“ unterwegs. [Mehr bei Reuters und Handelsblatt]

Der PC-Markt hat im zweiten Quartal einen globalen Einbruch verzeichnet: Die Verkäufe von PCs und Notebooks sanken weltweit. In den USA fiel der Absatz im zweiten Quartal nach Angaben von Canalys um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der größte Verlierer waren Notebooks mit minus 27 Prozent. In Europa fiel der PC-Absatz um 18 Prozent – auch hier knickten die Laptop-Verkäufe mit minus 26 Prozent am stärksten ein. [Mehr bei Handelsblatt]

Twilio entlässt elf Prozent seiner Belegschaft von rund 8000 Mitarbeitern. Der Entwickler von Cloud-Kommunikationssoftware versucht mit der Umstrukturierung die Betriebskosten zu senken und die Gewinnmargen zu steigern. Jeff Lawson, Mitbegründer und CEO von Twilio, sagte, das Unternehmen erwarte, im nächsten Jahr eine nachhaltige Rentabilität zu erreichen. „Twilio ist in den letzten Jahren mit erstaunlicher Geschwindigkeit gewachsen. Es war zu schnell und ohne ausreichende Konzentration auf unsere wichtigsten Unternehmensprioritäten“, sagte Lawson weiter. [Mehr bei CNBC und The Information]

Google will laut einem Insider Kürzungen bei seiner Area 120 vornehmen, seinem internen Inkubator für neue Projekte. Einige Teams in der Area 120 wurden diese Woche demnach benachrichtigt, dass ihre Projekte neu organisiert oder abgebrochen würden. Die betroffenen Mitarbeiter müssen innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine neue Rolle bei Google finden oder verlieren ihren Job. [Mehr bei Bloomberg und Techcrunch]

Verkada, das Cloud-basierte Gebäudesicherheitssysteme entwickelt, hat 205 Millionen US-Dollar in einer Serie-D-Finanzierungsrunde aufgebracht. Dabei kommt das Unternehmen auf eine Bewertung von 3,2 Milliarden Dollar. Zu den Investoren gehören Linse Capital und Sequoia Capital. Das Unternehmen aus Kalifornien kombiniert Videokameras, Zutrittskontrollsysteme und Umweltsensoren mit Cloud-basierter Bildverarbeitung und KI. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Entlassungswelle in der Szene erwischt die Mitarbeiter von Pitch. Christian Rebers Startup entlässt 59 Mitarbeiter. [Mehr bei Gründerszene]

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