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Rapider Yen-Verfall bewirkt bisher stärkste Warnung aus Tokio

(Bloomberg) -- Der Yen ist auf ein Niveau abgesackt, das für Japans Währung 2022 einen beispiellosen Wertverlust erwarten lässt.

Am heutigen Mittwoch fiel der Yen den dritten Tag in Folge. Mit einer Einbuße von bis zu 0,6% mussten zeitweise 143,71 Yen berappt werden, um einen Dollar zu kaufen. Seit dem Jahreswechsel hat die Währung Nippons mehr als 19% nachgegeben. Der Yen verlor damit noch stärker an Wert als 1979.

Japans Kabinettssekretär Hirokazu Matsuno zeigte sich gegenüber Reportern besorgt über die jüngsten raschen, einseitigen Wechselkursbewegungen. “Die Regierung wird die Bewegungen auf dem Devisenmarkt weiterhin mit großer Dringlichkeit beobachten und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, wenn sich diese Art von Bewegungen fortsetzt.”

Finanzminister Shunichi Suzuki erklärte laut einem Bericht von Kyodo News, er verfolge die Schwäche des Yen mit großer Wachsamkeit.

Am Dienstag mussten für den Dollar erstmals seit 1998 mehr als 143 Yen gezahlt werden. Die Yen-Schwäche erhöht den Druck auf Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda, der sich der weltweiten Tendenz zu Zinserhöhungen widersetzt.

Zum Euro gab der Yen am Mittwoch zuletzt 0,7% nach auf 143,48 Yen.

Überschrift des Artikels im Original:

Yen’s Rapid Decline Triggers Strongest Government Warnings Yet

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