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Wächst hier eine F1-Großmacht heran?

·Lesedauer: 3 Min.
Wächst hier eine F1-Großmacht heran?
Wächst hier eine F1-Großmacht heran?

McLaren kommt aus dem Feiern gar nicht mehr raus! (Russland-GP am Sonntag ab 14 Uhr im LIVETICKER)

Kaum ist der Schampus vom Doppelsieg in Monza getrocknet, brennt Lando Norris im verregneten Sotschi-Qualifying die Pole-Position in den Asphalt, seine erste in der Formel 1 und die erste des Teams seit dem Brasilien GP 2012.

„Es ist wirklich erstaunlich, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, ist Norris nach dem Qualifying selbst ein bisschen überrascht, dass es diesmal wirklich für ganz vorne gereicht hat. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Bereits im Regen-Qualifying von Spa lag der 21-Jährige auf Pole-Kurs, crashte dann aber heftig in Eau Rouge. Zuletzt in Monza stand Norris schließlich im Schatten von Teamkollege Daniel Ricciardo.

Der spricht dem Youngster am Samstag ein dickes Lob aus: „Die erste Pole holt man nur einmal, es ist also ein großer Tag für Lando und vor allem bei diesen Verhältnissen wirklich beeindruckend. Er hat schon das ganze Jahr gezeigt, was er kann und wie er mit dem Auto und Team wächst.“

Norris: „Mercedes immer noch verdammt schnell“

Mit Blick aufs Rennen gibt sich Norris noch verhalten.

„Mercedes ist immer noch verdammt schnell und das hier traditionell eine ihrer besten Strecken. Wir haben eine Chance und ich werde mein Bestes geben, aber es wird eine Herausforderung“, sagt der Brite. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Er will sich aber für Sonntag ein Beispiel an Ricciardo nehmen: „Dan hat das letzte Mal ganz selbstbewusst gesagt: ‚Ich gewinne das Ding!‘ Und das dann auch getan. Vielleicht sollte ich mir da was abschauen. Normalerweise bin ich immer etwas zurückhaltender.“

Auch, weil der nasse Sotschi-Samstag das realistische Bild an der Spitze etwas verwäscht: „Wir haben heute alles richtig gemacht, deswegen war es auch kein Glück sondern ein verdientes Ergebnis. Aber im Trockenen wäre Mercedes garantiert ein gutes Stück vor uns gewesen“, so Norris, der nicht vergessen hat: „In Zandvoort (beim vorletzten Rennen; d. Red.) wurden wir noch überrundet.“

Seidl: „Sehr schwierig, Hamilton hinter uns zu halten“

McLarens deutscher Teamchef Andreas Seidl bremst trotz des Höhenflugs seiner Truppe deshalb ebenfalls die Erwartungen: „Bei normalen Bedingungen ist Mercedes hier in einer eigenen Liga, wie sie auch gestern gezeigt haben. Es wird vor allem sehr schwierig, Lewis (Hamilton, Startplatz vier; Anm. d. Red.) hinter uns zu halten.“

Ein Grund: Der Weg zur ersten Kurve ist lang. Im Windschatten können sich die Hinterherfahrenden leicht ansaugen. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Seidl weiter: „Andererseits hat man zuletzt gesehen, was man erreichen kann, wenn man erstmal von vorne startet. Wir haben ein starkes Team in der Ausführung, bei der Strategie, den Boxenstopps und zwei sehr starke Fahrer. Ich mache mir also keine Sorgen.“

„Zu Mercedes und Red Bull fehlt noch Einiges“

Davon, dass McLaren mit den beiden Großen in der Formel 1 dauerhaft mithalten kann, sieht er sein Team aber noch ein Stück entfernt. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

„Wir müssen uns die Fakten anschauen: Bei den Rundenzeiten im Vergleich zu Mercedes und Red Bull fehlt schon noch einiges. Das Gute ist aber, dass wir unseren Rückstand im Vergleich zum Vorjahr fast halbiert haben“, bilanziert der Bayer.

„Das zeigt, dass das Team einen großartigen Job macht. Und die Pole zeigt, dass wir jetzt bereits in der Position sind, daraus Kapital zu schlagen, wenn sich die Möglichkeit ergibt. In Monza war es auch so.“

Der wahre McLaren-Gegner ist Ferrari

McLarens Hauptgegner ist in der Gegenwart aber noch ein anderer: „Wir sollten für morgen in einer starken Position sein, um ums Podium zu kämpfen und um gute Punkte, auch im Vergleich zu Ferrari“, sagt Seidl.

Scuderia-Star Carlos Sainz steht am Start immerhin direkt neben Norris in Reihe eins - nur 13,5 Punkte trennen die beiden Teams aktuell in der Konstrukteurs-WM im Kampf um Rang drei.

Seidl: „Da zählt wirklich jedes Resultat, um am Ende vor ihnen zu bleiben.“

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