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Röttgen: CDU muss um junge Generation kämpfen

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BERLIN (dpa-AFX) - Die CDU muss aus Sicht des Kandidaten für den Parteivorsitz, Norbert Röttgen, wieder mehr um Stimmen der jungen Generation kämpfen. "Wir geben sie nicht auf", sagte Röttgen am Freitag in Berlin. Die CDU hatte bei der Bundestagswahl bei den jungen Wählerinnen und Wählern schlecht abgeschnitten. Generationengerechtigkeit müsse ein Markenzeichen der CDU sein, von Haushaltspolitik bis Klimaschutz.

Röttgen machte außerdem deutlich, die CDU müsse sich mehr um den Osten kümmern. Dort sei die gesellschaftliche Konfrontation völlig anders als in den alten Bundesländern. Röttgen forderte, eine Persönlichkeit aus dem Osten müsse Bundesvize der CDU werden. Er betonte außerdem die Bedeutung Europas und der sozialen Marktwirtschaft.

Mit Blick auf die historische Niederlage bei der Wahl sprach er von einer Zäsur. Röttgen sagte, die CDU-Bundeszentrale müsse wieder kampagnenfähig sein und eine "Denkwerkstatt". Röttgen kündigte im Falle seiner Wahl eine enge Zusammenarbeit mit CSU-Chef Markus Söder und Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus an. Der Außenpolitiker kündigte am Freitag seine Kandidatur für die Nachfolge von Parteichef Armin Laschet an.

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