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Röttgen über Rennen mit Laschet und Merz: Sind auf Augenhöhe

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DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Selbstbewusst trotz Außenseiterrolle: Norbert Röttgen sieht sich beim Rennen um das Amt des CDU-Chefs in guter Position. "Ich glaube, wir haben jetzt eine Situation erreicht, in der wir auf Augenhöhe sind, in der jeder gewählt werden kann", sagte Röttgen laut "Rheinischer Post" beim "Ständehaus Treff" der Zeitung in Düsseldorf.

Bei dem Talk-Format vor rund 500 Gästen - wegen Corona nicht im namensgebenden Ständehaus, sondern im Düsseldorfer Stadion - sagte Röttgen, die Chancengleichheit mit Armin Laschet und Friedrich Merz sei die Veränderung, die in den drei bis vier Wochen nach der Sommerpause eingetreten sei. Auf die Frage von Chefredakteur Moritz Döbler, wem er im zweiten Wahlgang seine Stimme geben würde, sagte Röttgen lediglich: "Ich konzentriere mich darauf, den zweiten Wahlgang zu erreichen."

Zum Thema Kanzlerschaft erklärte Röttgen laut "Rheinischer Post": "Ich kandidiere zunächst einmal für den CDU-Vorsitz." Das sei schon eine eigene bedeutende Aufgabe. Röttgen betonte, er kandidiere nicht für dieses Amt, um das andere zu erreichen. Gleichzeitig gehöre es zum Anspruch des CDU-Vorsitzenden, sich das Amt des Kanzlers zuzutrauen oder es zu wollen, so Röttgen. Er sei zu der Einschätzung gekommen: "Ich traue es mir zu."