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Queen Elizabeth: Warum Queen Elizabeth in der Kapelle alleine sitzen musste

·Lesedauer: 3 Min.

Queen Elizabeth muss nach über 73 Jahren Abschied von ihrem geliebten Ehemann Prinz Philip nehmen. In der St. George's Chapel trauert sie mit Familienmitgliedern, doch: Von denen darf ihr keines zu nahe kommen. Warum auch diese schwierige Situation die Monarchin nicht brechen wird.

Die Queen folgt der Prozession in ihrem Bentley.
Die Queen folgt der Prozession in ihrem Bentley.

Was Queen Elizabeth, 94, am heutigen 17. April 2021 erleben muss, geht ans Herz: Für immer muss sie Abschied nehmen von der Liebe ihres Lebens, dem Vater ihrer vier Kinder und ihrem wichtigsten Gefährten und Unterstützer in ihrer Dienstzeit als Königin des Vereinigten Königreiches. Für das Land und die Monarchie geht eine Ära zu Ende – für die Queen ein Teil ihrer selbst. Schon als 13-Jährige soll sie sich während eines Besuches mit ihren Eltern im Royal Naval College in Dartmouth in den damaligen Kadetten Philip Mountbatten verliebt und nie wieder einen Mann angesehen haben. Es ist die ganz ganz große Liebe gewesen.Queen Elizabeth + Prinz Philip - Ehe, Eine Liebe ohne Ende

Queen Elizabeth trauert um Prinz Philip

Der schwere Gang der Queen begainnt nicht zu Fuß, sondern mit dem Auto. Um 15:43 Uhr wird die 94-Jährige in einem State-Bentley, begleitet von einer ihrer Hofdamen, vom Innenhof von Schloss Windsor zur St. George's Chapel gefahren. Vor ihr: die Trauerprozession – unter anderem bestehend aus Prinz Charles, 72, Prinz William, 38, und Prinz Harry, 36 – sowie der Sarg mit Prinz Philip. Ihr Gesicht bedeckt die Königin mit einem Mund-Nase-Schutz. Doch der Anblick, den TV-Kameras einfangen, als der Wagen an ihnen vorbeifährt, geht trotzdem nahe. Da sitzt sie, die 94-jährige Monarchin, mit scheinbar wässerigen Augen und blickt dem traurigsten Gottesdienst ihres Lebens entgegen.

Als sie um 15:52 Uhr an der St. George's Chapel ankommt und aus dem Bentley steigt, wirkt sie klein und zerbrechlich. Ein Foto geht den Briten besonders ans Herz: Bevor der Rest der Royals ankommt, sitzt die trauernde Witwe mutterseelenallein auf der Kirchenbank.

Queen Elizabeth sitzt in der St George’s Chapel alleine.
Queen Elizabeth sitzt in der St George’s Chapel alleine.

In der Kapelle muss die Queen alleine sitzen

Besonders hart: Während des 40-minütigen Gottesdienstes muss Queen Elizabeth ohne direkte Nachbarn auskommen – eine Corona-Schutzmaßnahme. Nur Personen aus dem gleichen Haushalt dürfen nah beieinander sitzen. Außerdem sind ein Mund-Nasen-Schutz und ein Abstand von zwei Metern zwischen den einzelnen Parteien notwendig. Die Queen hat also viel Platz zu Prinz Andrew, 61, der ihr nächstgelegenen Person.

Immerhin: Die Stoffbedeckung gewährt der Queen etwas Privatsphäre. Seine Mutter sei "unglaublich stoisch", berichtete Andrew vor knapp einer Woche Reportern. Britische Medien berichten außerdem, die Königin habe einige Zeit seit Philips Tod alleine verbracht. Auch zwei Termine hat sie seit dem 9. April schon absolviert. Es scheint, als gebe die 94-Jährige nicht kleinbei.

Sieht man hier eine Träne?

Als die Queen nach dem Gottesdienst wieder abfährt, ist zu beobachten, dass sich ihre Hand zum Auge bewegt. Ob sie sich eine Träne weggestrichen hat? Man weiß es nicht. Sicher ist: Ihre Familie ist da, um sich zu kümmern und ihr in der neuen Zeit als Witwe beizustehen. Queen Elizabeth, so heißt es aus England, werde auch ohne Prinz Philip nie wirklich alleine sein.

Verwendete Quelle: Getty Images, royal.uk