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Queen Elizabeth: Muss sich Queen Elizabeth um ihre Sicherheit sorgen?

·Lesedauer: 2 Min.

Queen Elizabeth und ihre Familie sind die größten Landbesitzer des Vereinigten Königsreiches. Der Naturforscher Christopher Packham fordert die Royals auf, ihre Grundstücke für Tiere zu renaturieren. Das Oberhaus des britischen Parlaments sieht hier allerdings Gefahren.

Queen Elizabeth
Queen Elizabeth

323.748 Hektar Land – auf diese exorbitante Größe belaufen sich die Ländereien der britischen Königsfamilie. Queen Elizabeth, 95, und ihre Familienmitglieder besitzen damit ganze 1,4 Prozent der Fläche des Vereinigten Königreiches. Landschaften, die laut des Naturforschers und Umweltschützers Christopher Packham, 60, anders genutzt werden sollten – und zwar als verwildertes Gebiet für Bären und Wölfe.

Jetzt hat sich der Politiker Jonathan Marland, 65, im britischen Parlament zu der Aufforderung Packhams geäußert.

Queen Elizabeth: Britisches Parlament ist über Renaturierungspläne "entsetzt"

Der größte Kritikpunkt des konservativen Abgeordneten ist die Sicherheit der Monarchin. Der Plan des Naturforschers sei nicht genau durchdacht und würde viele Lücken und Risiken beinhalten. "Stellen Sie sich vor, Sie gehen mit Ihren Corgis aus Balmoral heraus und werden von einem Bären und einem Wolf konfrontiert", verallgemeinerte Marland die heikle Situation, auf die sich vor allem Queen Elizabeth einstellen müsste.

Marland sowie weitere Abgeordnete seien besorgt, dass Packham als Mitglied des neuen Natur- und Umweltschutz-Gremiums weitere fragwürdige Vorschläge einbringen würde, die die Sicherheit der Königin riskieren. Der neue Ausschuss, dem Christopher Packham beiwohnt, soll Politikerinnen und Politiker künftig bei neuen Maßnahmen über die Schulter blicken, damit die Bedürfnisse des Tierschutzes berücksichtigt werden. "Die meisten von uns haben Angst vor Leuten wie Chris Packham", dramatisierte Jonathan Marland die Auswirkungen von Packhams Aufforderung.

Die Royals könnten als Vorbild dienen

Der Umweltschützer und Fernsehmoderator hatte sein Anliegen im Oktober 2021 deutlich gemacht, in dem er eine Petition zur Renaturierung der königlichen Ländereien vor den Toren des Buckingham Palastes überreichte. Ganze 100.000 Menschen hatten die Petition unterzeichnet. Es sei ein wichtiges Zeichen, dass die Queen mit ihrer Handlung setzen würden, um als gutes Vorbild in der Klimakrise voranzugehen.

Umwelt- und Tierschützer Chris Packham vor den Toren des Buckingham Palastes
Umwelt- und Tierschützer Chris Packham vor den Toren des Buckingham Palastes
© ADRIAN DENNIS

Prinz William, 39, und sein Vater Prinz Charles, 73, sind beide Verfechter des Naturschutzes und setzen sich seit Jahrzehnten für Maßnahmen zum Erhalt der Umwelt ein. Bei dem von William ins Leben gerufene Earthshot-Prize verdeutlichte der Enkelsohn der Queen selbst, wie dringend große Veränderungen seien. "Die Handlungen, für die wir uns entscheiden oder nicht entscheiden, werden das Schicksal unseres Planeten bestimmen", erklärt William bei der Gala in London.

So absurd der Vorschlag von Packham für die Angeordneten des britischen Oberhauses auch klingen mag – könnte es vielleicht dennoch sein, dass die Königsfamilie einlenkt? Möglicherweise nicht im vollen Umfang, sodass die Queen bei einem ihrer Spaziergänge plötzlich vor einem Bären stehen könnte. Doch vielleicht in einem Rahmen des Vorstellbaren. Bei 323.748 Hektar Land gar nicht mal so abwegig …

Verwendete Quellen: theguardian.com, mirror.co.uk

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