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PwC-Studie: Europa Haupttreiber bei E-Autos

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Europa hat sich nach einer Studie der Unternehmensberatung PwC Strategy& zu einem Motor der Elektromobilität entwickelt. China sei zwar weiterhin der mit Abstand größte Markt für vollelektrische Fahrzeuge - aber ihr Verkauf in Europa habe sich im vergangenen Jahr verdoppelt, der Verkauf von Plug-in-Hybriden sogar verdreifacht. Neue Modelle dürften "auch 2021 für ein großes Absatzwachstum sorgen", sagte Studienleiter Christoph Stürmer - zumal nun öffentliche und private Ladesäulen gefördert würden.

In den fünf größten europäischen Automärkten - Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien - wurden laut PwC im vergangenen Jahr 466 000 Batterieautos und 393 000 Plug-in-Hybride verkauft - mehr als die Hälfte davon im letzten Quartal. Der Marktanteil der Batterieautos stieg damit auf 5,5 Prozent, der Anteil der Plug-in-Hybride auf 4,7 Prozent.

In China wurden mehr als eine Million vollelektrische Autos, aber nur knapp 250 000 Plug-in-Hybride verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von etwa 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Marktanteil von zusammen gut 6 Prozent.

In den USA ging die Nachfrage nach elektrifizierten Autos zurück. Laut PwC sanken die Verkäufe von Batterieautos gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 239 000. Das entspricht einem Marktanteil von 1,6 Prozent. Der Verkauf von Plug-in-Hybriden brach sogar um 19 Prozent ein. Mit 69 000 Fahrzeugen lag ihr Anteil bei 0,5 Prozent.