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Putin spricht sich für konstruktive Zusammenarbeit mit den Taliban aus

·Lesedauer: 2 Min.
Wladimir Putin bei SOZ-Gipfel (AFP/Alexey DRUZHININ)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den in Afghanistan regierenden Taliban ausgesprochen. Zudem müsse der innerafghanische Dialog gefördert werden, sagte Putin am Freitag per Videoschaltung beim Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). Der chinesische Präsident Xi Jinping sagte bei dem Gipfel, die afghanischen Machthaber müssten "ermutigt" werden, "alle Formen des Terrorismus entschlossen zu bekämpfen" und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben.

Der SCO gehören China, Indien, Russland und einige Länder Zentralasiens an. Sie versteht sich als Gegengewicht zum Einfluss der USA in der Region, auch wenn ihr konkretes Handeln bislang begrenzt blieb.

"Die Taliban kontrollieren quasi das gesamte Staatsgebiet von Afghanistan", sagte Putin bei dem Treffen im tadschikischen Duschanbe. Es gehe nun darum, sie dazu zu bringen, "ihre Versprechen zu halten". Dazu zählte der russische Staatschef "Frieden, eine Normalisierung des öffentlichen Lebens und Sicherheit für alle". Die SCO habe das Potenzial, den innerafghanischen Dialog zu fördern, betonte der russische Präsident. So könne "auch die Bedrohung durch Terrorismus, Drogenhandel und religiösen Extremismus" eingedämmt werden.

Russland stuft die Taliban als "terroristische" Bewegung ein, aber unterhält seit Jahren Kontakte zu ihnen. Seit der Machtübernahme der Islamisten in Kabul zeigt sich Moskau entgegenkommend. Russland fordert im Gegenzug, dass "terroristische Gruppen" nicht in Afghanistan Fuß fassen, dass die Taliban selbst nicht ihre Nachbarländer angreifen und dass sie gegen den Heroin- und Opiumhandel vorgehen.

Bei dem Gipfeltreffen in Duschanbe sprachen sich die SCO-Mitglieder auch für die volle Mitgliedschaft des Irans aus, der seit Jahren Beobachterstatus hat. Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian erklärte, der Beitritt zum Bündnis werde "wichtige Auswirkungen" auf die Zusammenarbeit Teherans mit den Mitgliedsländern haben.

Unabhängig davon erklärte das iranische Außenministerium, dass Teheran im Oktober Gastgeber eines Ministertreffens zu Afghanistan sein wird, an dem der Iran, China, Russland und Pakistan teilnehmen sollen.

fml/gt

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