Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    28.756,86
    +233,60 (+0,82%)
     
  • Dow Jones 30

    31.176,01
    -12,37 (-0,04%)
     
  • BTC-EUR

    26.098,49
    -2.752,17 (-9,54%)
     
  • CMC Crypto 200

    629,44
    -50,46 (-7,42%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.530,92
    +73,67 (+0,55%)
     
  • S&P 500

    3.853,07
    +1,22 (+0,03%)
     

Putin: 'Keine Antwort' aus USA zu atomarem Abrüstungsvertrag

·Lesedauer: 1 Min.

MOSKAU (dpa-AFX) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut die Verlängerung des bald auslaufenden letzten großen atomaren Abrüstungsvertrags mit den USA gefordert. "Wir haben mehrfach unsere Bereitschaft erklärt, diese Vereinbarung zu verlängern", sagte Putin am Montag bei einer Sitzung des Verteidigungsministeriums. Aus den USA aber gebe es "keine Antwort", kritisierte der Kremlchef. Das "New Start"-Abkommen begrenzt die Nukleararsenale beider Länder auf je 800 Trägersysteme und je 1550 einsatzbereite Atomsprengköpfe und endet bereits im Februar.

Wird der Vertrag nicht verlängert oder keine neue Vereinbarung geschlossen, gäbe es erstmals seit Jahrzehnten kein Abkommen mehr, das den Bestand an strategischen Atomwaffen begrenzt. Russische Abrüstungsexperten äußerten zuletzt die Hoffnung, dass mit dem Wechsel im Weißen Haus im Januar unter dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden das Abkommen noch zu retten sein könnte.

Putin kündigte außerdem an, neue Raketensysteme mit der Hyperschallwaffe "Avantgarde" zu bewaffnen. Russlands Armee hatte ihre neue Hyperschallrakete im Dezember vergangenen Jahres in den Dienst genommen. Nach früheren Angaben ist die Rakete mehr als 20 Mal so schnell wie der Schall. Bei diesen Geschwindigkeiten könne sie nicht von Abwehrsystemen abgefangen werden, hatte Putin gesagt.