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Das sagte Messi Pocchettino bei seiner Auswechslung

·Lesedauer: 4 Min.

Paris Saint-Germain hat am sechsten Spieltag der Ligue 1 einen knappen 2:1-Heimsieg gegen Olympique Lyon gefeiert. Lionel Messi bleibt blass - und sorgt bei seiner Auswechslung für Wirbel.

Paris St Germain gegen Olympique Lyonnais: Trainer Mauricio Pochettino und Lionel Messi bei dessen Auswechslung
Lionel Messi rechnete augenscheinlich nicht mit seiner Auswechslung. (Bild: REUTERS/Benoit Tessier/TPX IMAGES OF THE DAY)

In der mit Superstars wie Kylian Mbappe, Neymar und Lionel Messi gespickten Elf von Trainer Mauricio Pochettino kehrte unter anderem Neuzugang Gianluigi Donnarumma ins Tor der Pariser zurück. Messi konnte dem Spiel bei seiner Heimpremiere seinen Stempel nicht aufdrücken und wurde in der 76. Minute ausgewechselt. 

Er schien darüber verwundert und blickte Pochettino dementsprechend an. In den sozialen Medien sorgte Messis Verhalten für großen Wirbel.

Pochettino erklärt Messi-Wechsel

Trainer Pochettino nahm im Anschluss Stellung zu seiner Wechsel-Entscheidung: "Wir haben uns dazu entschieden Messi auszuwechseln, um einer möglichen zukünftigen Verletzung vorzubeugen. Wir haben in der Zukunft viele wichtige Spiele und wir müssen ihn ein wenig schützen. Das war eine Entscheidung für die Mannschaft. Jeder weiß, dass wir viele gute Spieler haben und manchmal muss man halt so eine Entscheidung treffen. Manchmal werden diese Entscheidungen positiv gesehen und manchmal eher nicht."

Zum ausgebliebenen Handshake sagte der Chefcoach übrigens nichts, wohl aber zum Inhalt des Gesprächs, als der Superstar ausgewechselt wurde. "Ich habe ihn gefragt, wie es ihm geht. Er sagte mir, ihm geht es gut. Das wars. Das war unser Gespräch als er vom Feld kam", so Pochettino.

Paris enttäuscht gegen Lyon

Nach dem 1:1 bei Messis Startelf-Debüt für PSG in der Champions League am vergangenen Mittwoch beim FC Brügge wahrte der Ligue-1-Tabellenführer gegen Lyon zumindest seine weiße Weste. Allerdings blieb Paris erneut weit hinter den Erwartungen zurück.

Messi stand nach seinem Abschied vom FC Barcelona erst zum dritten Mal für den früheren Champions-League-Finalisten auf dem Feld. Vor der Begegnung mit Brügge war der frühere Weltfußballer Ende August beim 2:0-Sieg seines neuen Klubs im Liga-Spiel bei Stade Reims 24 Minuten vor dem Abpfiff ins Spiel gekommen.

Boateng bei Lyon in der Startelf

Bei Lyon standen die Neuzugänge Xherdan Shaqiri, Malo Gusto und der Ex-Münchener Jérôme Boateng in der Startelf. Boateng ging in der 65. Minute vom Platz, Shaqiri folgte 14 Minuten später.

Das Team von Trainer Peter Bosz reiste mit dem Selbstvertrauen aus wettbewerbsübergreifend drei Siegen aus drei Spielen in den Parc des Princes und lieferte sich mit dem Starensemble aus Paris ein packendes Duell.

In einer spannenden ersten Halbzeit mit Chancen auf beiden Seiten hatte Superstar Messi mit seinem Freistoß an die Latte (37.) die größte Chance. 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Gäste aus Lyon. In der 54. Minute setzte sich Karl Toko Ekambi auf der linken Außenbahn durch und legte für Lucas Paquetá auf, der den Ball im kurzen Eck versenkte.

Icardi schockt Lyon

Die Führung währte jedoch nur zwölf Minuten: Verteidiger Malo Gusto rang in der 64. Minute Neymar im Strafraum zu Boden, der den anschließenden Elfmeter sicher verwandelte.

In der Schlussphase zeigten sich die Hausherren wieder dominanter, verpassten es aber, sich klare Torchancen herauszuarbeiten. Lyon schaffte es immer wieder, Konter zu setzen, konnten PSG-Keeper Donnarumma aber nicht ernsthaft prüfen. 

Den Siegtreffer für Paris erzielte dann der eingewechselte Mauro Icardi in der Nachspielzeit. Erst zehn Minuten auf dem Platz, sorgte er mit seinem Kopfballtor nach einer Flanke von Kylian Mbappé für den 2:1-Endstand. PSG verteidigte mit dem Sieg die Tabellenführung und spielt kommende Woche bei Schlusslicht FC Metz. Lyon konnte trotz guter Leistung seinen Aufwärtstrend nicht fortsetzen und erwartet im kommenden Heimspiel ES Troyes.

Monaco verpasst Sieg

Einigermaßen zufriedenstellend verlief das Wochenende auch für die AS Monaco und seinen Trainer Niko Kovac. Nach drei Niederlagen in den vorherigen vier Ligapartien kamen die Monegassen immerhin zu einem 2:2 (1:0) beim ungeschlagenen Nachbarn OGC Nizza. Torhüter Alexander Nübel, der von Kovacs Ex-Verein und Rekordmeister Bayern München ins Fürstentum ausgeliehen ist, verpasste damit auch im sechsten Anlauf seine erste weiße Weste in der Ligue 1.

Während Nübel, der in Monaco nach mäßigen Leistungen bereits in der Kritik steht, weiterhin das Vertrauen von Kovac genießt, nahm Nationalspieler Kevin Volland erst einmal auf der Bank Platz. Der Ex-Leverkusener wurde nach gut einer Stunde eingewechselt. U21-Europameister Ismail Jakobs stand ohne Nennung von Gründen nicht im Kader.

(Mit Sport-Informations-Dienst)

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