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Proteste auf der Wall Street nach Aufregung um Gamestop-Aktien

·Lesedauer: 1 Min.

Die Aufregung um die Aktien des Videospielhändlers Gamestop hat Dutzende Menschen auf die Straße getrieben. Sie fordern stärkere Kontrollen von Banken und Hedgefonds.

Nach den Kurskapriolen an der New Yorker Börse haben am Sonntag Dutzende Menschen auf der Wall Street für eine stärkere Kontrolle von Banken und Hedgefonds durch die Politik demonstriert. „Spekulanten knöpfen uns Milliarden ab“, sagte Gavin Wax, Chef der Gruppe „New York Young Republicans“, die den Protest organisiert hatte, in einer Ansprache. „Sie machen, was sie wollen, und müssen keine Konsequenzen fürchten.“

Die „New York Young Republicans“ sind eine Nachwuchsorganisation der Republikanischen Partei. Ihre Aktion sollte an die „Occupy Wall Street“-Märsche – auf Deutsch: „Besetzt die Wall Street“ – im Herbst des Jahres 2011 erinnern. Damals zogen Tausende Menschen durch das Finanzviertel im Süden Manhattans und forderten von der US-Regierung eine strengere Aufsicht über die Bankenindustrie.

Auslöser des aktuellen Protests unter dem Motto „Re-Occupy Wall Street“ war die Aufregung um die Aktien des Videospielhändlers Gamestop. Hobby-Investoren, die sich auf der Onlineplattform Reddit organisiert hatten, trieben die Kurse in den vergangenen zwei Wochen mit Massenkäufen in die Höhe – teilweise um 2000 Prozent. Hedgefonds, die auf einen Kursverfall gewettet hatten, erlitten dadurch Verluste in Milliardenhöhe.

Der von den Reddit-Usern vornehmlich genutzte Online-Broker Robinhood blockierte am Donnerstag Käufe der Gamestop-Aktie in seiner App und ließ nur noch Verkäufe zu, was einen Sturm der Entrüstung auslöste. Die Kleinanleger fühlten sich ausgebremst und gegenüber den Wall-Street-Investoren benachteiligt. Nachdem ein Kunde in New York eine Klage einreichte, kündigte Robinhood an, die Handelsbeschränkungen wieder zu lockern.