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Progress-Werk Oberkirch AG: PWO berichtet die Zahlen des Neunmonatszeitraums und des dritten Quartals 2019

DGAP-News: Progress-Werk Oberkirch AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/9-Monatszahlen

07.11.2019 / 08:00
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- Auslandsstandorte sichern zufriedenstellende Geschäftsentwicklung in schwachem Marktumfeld
- Negative Branchenentwicklung trifft zunehmend deutschen Standort
- Prognose für Umsatzerlöse und EBIT vor Währungseffekten für das Geschäftsjahr 2019 unverändert
- Neugeschäft weiterhin erfreulich

Oberkirch, 7. November 2019 - Der PWO-Konzern kann auch für den Neunmonatszeitraum und das dritte Quartal 2019 über eine angesichts des herausfordernden Branchenumfelds zufriedenstellende Geschäftsentwicklung berichten, die von den Auslandsstandorten getragen wird. Neben den Aktivitäten zur Stabilisierung dieser Entwicklung gilt unsere Konzentration weiterhin den Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der Situation am Heimatstandort Oberkirch.

Zu den stabilen Umsatzerlösen haben Werkzeugabrechnungen deutlich beigetragen. Die Entwicklung des Seriengeschäfts und damit die aktuell schwache Branchenkonjunktur zeigen sich klarer in der rückläufigen Gesamtleistung. Darüber hinaus haben weiterhin Sondereffekte, die Einmalcharakter besitzen, das Ergebnis positiv beeinflusst.

Im dritten Quartal 2019 blieben die Umsatzerlöse im Konzern mit 107,0 Mio. EUR (i. V. 108,0 Mio. EUR) auf Vorjahresniveau. Die Gesamtleistung war mit 108,7 Mio. EUR (i. V. 119,5 Mio. EUR) spürbar rückläufig. Das EBIT vor Währungseffekten lag bei 3,5 Mio. EUR (i. V. 4,2 Mio. EUR). Inklusive Währungseffekten konnten 3,3 Mio. EUR (i. V. 3,2 Mio. EUR) erzielt werden. Das Periodenergebnis und das Ergebnis je Aktie stiegen wegen einer deutlich niedrigeren Steuerquote auf 1,3 Mio. EUR (i. V. 0,6 Mio. EUR) bzw. 0,40 EUR (i. V. 0,21 EUR).

Auch im Neunmonatszeitraum erreichten die Umsatzerlöse mit 352,1 Mio. EUR (i. V. 356,7 Mio. EUR) fast das Vorjahresniveau, während sich die Gesamtleistung auf 346,1 Mio. EUR (i. V. 366,0 Mio. EUR) ermäßigte. Das EBIT vor Währungseffekten betrug 14,3 Mio. EUR (i. V. 17,6 Mio. EUR) und verringerte sich inklusive Währungseffekten auf 13,1 Mio. EUR (i. V. 16,9 Mio. EUR). Das Periodenergebnis verminderte sich auf 5,7 Mio. EUR (i. V. 7,9 Mio. EUR), das Ergebnis je Aktie auf 1,83 EUR (i. V. 2,52 EUR).

Wir gehen inzwischen davon aus, im Geschäftsjahr 2019 bei den Umsatzerlösen das untere Ende der Prognosespanne von 480 Mio. EUR bis 490 Mio. EUR erreichen zu können. Bezüglich des EBIT vor Währungseffekten bestätigen wir die Spanne von 18 Mio. EUR bis 19 Mio. EUR.

Weiterhin erfreulich entwickelt sich das Neugeschäft, das mit einem Volumen von rund 465 Mio. EUR in den ersten neun Monaten auf gutem Weg ist, die inzwischen erhöhte Prognose auf rund 500 Mio. EUR zu erreichen. Vor allem mit Sitzkomponenten sind wir derzeit sehr erfolgreich. So konnten wir z. B. im dritten Quartal einen Auftrag für die Belieferung der Oberklassefahrzeuge eines renommierten Herstellers gewinnen. Der Produktionsstart an unserem tschechischen Standort ist für 2022 vorgesehen. Mit diesen und weiteren Neuaufträgen richten wir unseren Blick inzwischen zunehmend auf die mittelfristige Geschäftsentwicklung.

Progress-Werk Oberkirch AG
Der Vorstand

Unternehmensprofil PWO
PWO ist Partner der globalen Automobilindustrie bei der Entwicklung und Fertigung anspruchsvoller Metallkomponenten und Subsysteme in Leichtbauweise. Im Laufe der 100-jährigen Geschichte seit der Unternehmensgründung im Jahre 1919 hat der Konzern ein einzigartiges Know-how in der Umformung und Verbindung von Metallen aufgebaut. Mit unserer Expertise im kostenoptimierten Leichtbau tragen wir zu umweltfreundlichem Fahren und zu höherer Reichweite bei.

Sämtliche der mehr als 1.000 Produkte des Konzerns dienen der Sicherheit und dem Komfort im Automobil. Mehr als 90 Prozent des Umsatzes sind unabhängig von der Art des Fahrzeugantriebs. Rund 3.300 Beschäftigte auf drei Kontinenten, an fünf Produktions- und vier Montagestandorten sorgen für höchste Liefertreue und Lieferqualität.



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