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Ist es ein Problem, dass Coca-Cola bei Warren Buffett und Berkshire Hathaway an Gewicht verliert

·Lesedauer: 2 Min.
Coca-Cola Aktie
Coca-Cola Aktie

Die Aktie von Coca-Cola (WKN: 850663) ist eine Kernbeteiligung im Depot von Warren Buffett bei Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2). Das Orakel von Omaha besitzt rund 10 % oder 400 Mio. Aktien an dem US-amerikanischen Getränkekonzern. Ich glaube, dass sich daran zumindest unter der Ägide des Starinvestors nichts mehr ändert.

Allerdings können wir sagen, dass Coca-Cola bei Berkshire Hathaway relativ gesehen an Wert verliert. Zum Ende des vierten Quartals im Jahr 2021 lag der relative Anteil bei 7,16 %, wohingegen er noch per Ende des ersten Quartals bei 7,79 % gelegen hat. Das ist zugegebenermaßen nur eine Nuance und auch eine Momentaufnahme. Alleine Apple dürfte dieses Gewicht in den vergangenen Jahren ebenfalls bedeutend relativiert haben.

Ist das ein Problem für Warren Buffett? Nein, eigentlich nicht. Es verändert zwar die Beteiligungsstruktur. Wesentliche Erfolge fährt der Starinvestor jedoch weiterhin mit der Aktie ein.

Coca-Cola: Das bedeutet weniger Gewicht für Berkshire Hathaway

Dass die Coca-Cola-Aktie weniger Gewicht besitzt, bedeutet zweierlei: Zum einen, dass die Aktie in den vergangenen Jahren underperformt hat, und zum anderen, dass das Orakel von Omaha nicht weiter in die Aktie investiert hat. Jedenfalls hat der relative Anteil nicht mitgehalten mit dem Gesamtdepot. Wobei sich das jetzt kurzfristig verändern kann. In Zeiten der Inflation ist diese Beteiligung von Warren Buffett schließlich eher erfolgreich.

Trotzdem ist Coca-Cola eine Aktie, die eher moderate Renditen einfährt und ein sehr reifes Geschäftsmodell besitzt. Das bedeutet, dass der relative Anteil am Gesamterfolg ebenfalls in Zukunft abnehmen dürfte. Der defensive Lebensmittelkonzern wird damit unerheblicher für die Rendite und den inneren Wert des Depots. Andere Beteiligungen, auch neue Aktien nehmen an Gewicht womöglich mehr zu. Zwar bleibt die Aktie mit zuletzt 24 Mrd. US-Dollar Börsenwert groß. Aber es geht ja um den relativen Anteil.

Warren Buffett kann bei Berkshire Hathaway jedoch auf eine Qualität setzen: auf ein wachsendes und beständiges passives Einkommen. Darauf setzt der Starinvestor weiter, inzwischen erhält er schließlich über 50 % Dividendenrendite. An der Qualität des passiven Einkommens hat sich nichts geändert und absolut wird es in jedem Jahr sogar eher mehr.

Warren Buffett sieht wohl auch keinen Anlass zur Veränderung

Offensichtlich sieht Warren Buffett bei Coca-Cola auch keinen Anlass zu einer Veränderung. Die Beteiligung im Depot von Berkshire Hathaway erfüllt ihren Zweck. Es gibt zugegebenermaßen Schlechteres, als behaupten zu können, dass jede zehnte Flasche Coca-Cola quasi im Namen des eigenen Konglomerats verkauft wird.

Der sinkende relative Anteil ist nicht unerheblich. Vor allem mit Blick auf die Zukunft. Aber es ist auch kein Drama beziehungsweise etwas, das man überbewerten sollte.

Der Artikel Ist es ein Problem, dass Coca-Cola bei Warren Buffett und Berkshire Hathaway an Gewicht verliert ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway und Coca-Cola. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short March 2023 $130 Call auf Apple und Long March 2023 $120 Call auf Apple.

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