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Prinzessin Mako: Endlich wird sie von ihrem Vater öffentlich verteidigt

·Lesedauer: 2 Min.

Es ist ein Statement, auf das Prinzessin Mako lange warten musste. Nachdem die Royal für ihre Beziehung zu dem Bürgerlichen Kei Komuro stark in der japanischen Presse angegriffen wurde, äußert sich nun ihr Vater Prinz Akishino öffentlich.

Prinz Akishino von Japan mit seiner Tochter Prinzessin Mako
Prinz Akishino von Japan mit seiner Tochter Prinzessin Mako
© AFP Contributor

Prinzessin Mako von Japan, 30, hat vor wenigen Wochen ihr neues Leben in New York begonnen. Durch ihre Hochzeit am 26. Oktober 2021 mit dem bürgerlichen Kei Komuro, 30, verzichtete sie freiwillig auf ihren royalen Status und verließ ihr Heimatland ebenfalls als Bürgerliche.

Seit Bekanntwerden der Beziehung zwischen der Nichte des amtierenden Kaisers und dem Juristen vor knapp vier Jahren herrscht ein harscher Ton in den japanischen Medien. Finanzielle Schwierigkeiten der Familie Komuro hatten außerdem das Missfallen der Presse auf Makos Ehemann gezogen. Prinzessin Makos Vater Prinz Akishino schwieg zum Umgang der Medien mit seiner Tochter – bis jetzt.

Prinzessin Makos Vater spricht von "Verleumdung"

Auf der Pressekonferenz anlässlich seines 56. Geburtstages richtet der Prinz überraschend offene Worte an die anwesenden Journalist:innen. "Was die Artikel im Internet betrifft, so gibt es auch viele Kommentare ... und einige von ihnen sagen wirklich schreckliche Dinge", so Prinz Akishino, der allein mit dieser vagen Aussage die eigentlichen Richtlinien des Kaiserhauses bei Pressekonferenzen überschreitet. Doch Makos Vater geht noch einen Schritt weiter. BS: Prinzessin Mako: Die wohl traurigste Royal-Hochzeit der Welt

Der 56-Jährige macht deutlich, dass die Schlagzeilen einen enormen Einfluss auf seine Tochter gehabt hätten, die letztendlich Mitschuld an der Posttraumatischen Belastungsstörung hätten. "Es gibt Menschen, die durch diese Verleumdungen zutiefst verletzt sind", erklärt der Bruder von Kaiser Naruhito, 61. Solch eine "Verleumdung", wie Mako und Kei Komuro erlebten, sei "inakzeptabel" und müsse strenger überwacht und mit Gegenargumentationen widerlegt werden.

Prinz Akishino fordert das Kaiserliche Hofamt auf, falschen Berichterstattungen entgegenzuwirken

Nicht nur, dass Prinz Akishino seine Tochter verteidigt und die Presse des Landes stark kritisiert. Nein, der Royal fordert gleichzeitig Maßnahmen, die weitere Negativ-Schlagzeilen verhindern sollen. Die Imperial Household Agency (das Kaiserliche Hofamt) müsse seine wortkarge Einstellung ablegen und sich aktiv für die Richtigstellung bei falscher Berichterstattung einsetzen. Denn auch jetzt reißen die Nachrichten über Makos neues Leben in New York nicht ab.

Prinzessin Mako: Wer ist die Frau, die ihren Titel für die Liebe aufgegeben hat?

"Wenn man gegen einen Artikel argumentiert, muss man angemessene Standards setzen und dann protestieren, wenn diese überschritten werden. Die negative Berichterstattung könnte sich fortsetzen, daher halte ich es für notwendig, in Absprache mit der IHA die Festlegung solcher Standards zu erwägen", erklärt Akishino während der Pressekonferenz. Es sind Worte, die mehr als überraschen. Vier Jahre lang hatte der Vater von Prinzessin Mako die Verbindung zu Komuro eher hingenommen als unterstützt und sogar die zeremonielle Hochzeit seiner Tochter untersagt, sodass Mako ihren Verlobten lediglich in einer standesamtlichen Trauung zum Mann nehmen durfte.

Verwendete Quellen: theguardian.com

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