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Prinzessin Ingrid Alexandra: Prinzessin Ingrid Alexandra zeigt sich im ersten TV-Interview privat

·Lesedauer: 4 Min.

Prinzessin Ingrid Alexandra feiert am 21. Januar 2022 ihren 18. Geburtstag. Anlässlich ihres Ehrentages hat die Thronfolgerin nun ihr erstes großes Fernsehinterview gegeben – und so manche private Details ausgeplaudert.

Prinzessin Ingrid Alexandra
Prinzessin Ingrid Alexandra

Prinzessin Ingrid Alexandra wird nach ihrem Vater, Prinz Haakon, 48, den Thron besteigen und damit die erste Königin von Norwegen werden. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die seit ihrer Geburt ihr Leben bestimmt. Dessen ist sich Ingrid Alexandra bewusst.

Prinzessin Ingrid Alexandra war vor ihrem ersten TV-Interview nervös

"Ich bin sich dankbar über die Möglichkeiten [...]. Natürlich kann man sich auch mal wegträumen und darüber nachdenken, wie ein anderes Leben sein könnte. Das tue ich auch. Aber es ist nicht das Leben, das ich lebe, daher ist es schwer für mich, mir vorzustellen, nicht in der Rolle zu sein, in der ich heute bin", antwortet die Prinzessin überraschend reflektiert auf die Frage, ob sie schon mal darüber nachgedacht habe, den Thron abzulehnen.

In ihrem ersten großen Fernsehinterview mit dem Sender "NRK" zeigt sich die Norwegerin selbstbewusst, erwachsen und ganz schön humorvoll. Sie zeigt der Reporterin sogar private Videos aus ihrer Kindheit. Und das trotz ihrer anfänglichen Nervosität: "Ich bin ein bisschen nervös, das muss man schon sagen."

"Noch mehr Freiheit"

Obwohl Ingrid Alexander mit ihrer Volljährigkeit ein eigenes Büro bekommen hat, besucht sie noch die 2. Klasse der weiterführenden Schule Elvebakken. Ihre aktuellen Lieblingsfächer sind Humangeografie und Chemie. "Ich mag viele meiner Fächer", betont sie. Über die Zeit nach dem Gymnasium denke sie aktuell nach, spinnt Pläne, aber die ändern sich immer wieder, verrät Ingrid Alexandra weiter.

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Endlich volljährig zu sein ist ein besonderer Moment für die Prinzessin. "Es fühlt sich nicht sehr anders an. Es ist vielleicht ein bisschen mehr Verantwortung, aber dann bedeutet es auch noch mehr Freiheit, also freue ich mich darauf. Ich kann vielleicht alleine reisen und ein Auto fahren und so. Darauf freue ich mich sehr", sagt sie im Interview mit "NRK".

Nach der Schule schaue sie sich gerne Serien an, zu ihren Lieblingsserien gehören "Suite", "White Collar" und "The Good Doctor". Über den Vorschlag ihrer Mutter, Prinzessin Mette-Marit, 48, Ärztin zu werden, lacht sie bisher. Erstmal strebe Ingrid Alexandra an, sich wie ihre Vorfahren der Wehrpflicht im norwegischen Militär zu stellen. Ob sie eine militärische Karriere anstrebt, wisse sie noch nicht. Die Verfassung lege ihr das nicht auf.

Snapchat-Gruppe mit Prinz Christian, Prinzessin Amalia und Co.?

Besonders froh ist Prinzessin Ingrid Alexandra, dass es in den europäischen Königshäusern viele gleichaltrige Royals gebe, mit denen sie sich austauschen könne. "Ich bin ja in der glücklichen Situation, dass es viele gleichaltrige Thronerben in Europa gibt. Ich hoffe also, wir können uns gegenseitig nützlich sein", sagt Ingrid Alexandra. "Wir haben auch sehr guten Kontakt, insbesondere mit Schweden und Dänemark. Im Sommer haben wir Victoria, Daniel, Estelle und Oscar besucht und das war sehr schön." Eine gemeinsame Snapchat-Gruppe mit den anderen Thronfolgern gebe es "bisher nicht", Ingrid Alexandra schließe das aber auch nicht aus: "Vielleicht kommt es irgendwann. Es ist lange her, dass wir uns alle gesehen haben – wegen Corona."

Liebesleben soll privat bleiben

Über ihr Privatleben spricht die Prinzessin allerdings nicht so gerne, verfolgt aber aufmerksam, was in der Presse und den sozialen Medien über sie geschrieben wird. Ihren Beziehungsstatus werde sie vorerst nicht verraten, stellt Ingrid Alexandra klar: "Ich denke, das ist Teil meines Privatlebens. Es ist mir sehr wichtig, dass das auch mein Privatleben bleibt. Ich werde dazu also nichts sagen."

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Prinzessin Ingrid Alexandra: Brüder und Cousinen sind ihre großen Vorbilder

Viel lieber erzählt sie von ihrer Familie. Ihre Brüder Marius Borg Høiby, 25, und Sverre Magnus, 16, sind ihre großen Vorbilder, aber auch ihre drei Cousinen Maud, 18, Leah Isadora, 16, und Emma Tallulah, 13, die ihren Vater Ari Behn, †47, in so jungen Jahren verloren haben, bewundert die Prinzessin sehr. "Sie sind durch das Schlimmste gegangen, was ein Kind wohl erleben kann, denke ich. Und trotzdem sind sie immer noch so positiv und fröhlich und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Ich schaue wirklich zu ihnen auf", sagt Ingrid Alexandra ehrlich.

Prinz Haakon serviert morgens Kaffee

Ihr Alltag gleicht dem eines normalen Teenagers. Morgens muss sie früh aus den Federn – und das, obwohl sie ganz und gar kein Morgenmensch ist. Ihr Vater Prinz Haakon mache ihr dann ab und zu einen Kaffee, danach fährt sie in die Schule. In ihrer Freizeit surfe sie für ihr Leben gerne – Ingrid Alexandra ist norwegische Surfmeisterin in ihrer Altersklasse – und fährt Ski. Obwohl sie aus politischen Gründen nicht auf Klimademos gehen kann, liegt ihr der Umweltschutz sehr am Herzen. Aktuell versuche sie, weniger Fleisch zu essen.

Eine der letzten Fragen des Interviews ist, ob Ingrid Alexandra die Meinung teile, dass die Monarchie veraltet und undemokratisch sei. Ihre Antwort gleicht der einer künftigen Königin: "Ich denke, es ist nicht meine Aufgabe, das zu entscheiden. Die Frage müssen wir schlichtweg der Demokratie überlassen." Mit ihrem ersten Interview hat die Prinzessin nicht nur die Herzen aller Norweger:innen gewonnen, sondern auch bewiesen, dass sie für ihre Rolle bestens vorbereitet ist.

Verwendete Quelle: nrk.no

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