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Prinz William + Herzogin Catherine: Seine Zukunft ist gesichert – doch was wird aus den Jüngsten?

·Lesedauer: 4 Min.

Prinz William und Herzogin Catherine führen mit ihrer Familie ein privilegiertes Leben, und doch plagen sie ähnliche Sorgen wie viele andere Eltern. Auch die Royals machen sich Gedanken um die Zukunft ihrer Kinder. Doch während Prinz Georges Lebensweg als Thronfolger vorgezeichnet ist, stellt sich ihnen die Frage nach Charlottes und Louis' Aussichten.

Prinz William und Herzogin Catherine mit ihren Kindern Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis
Prinz William und Herzogin Catherine mit ihren Kindern Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis

Prinz William, 39, und Herzogin Catherine, 39, wollen alles richtig machen, wenn es um ihre Sprösslinge geht. Die Kindheit von Prinz George, 8, Prinzessin Charlotte, 6, und Prinz Louis, 3, soll trotz ihrer royalen Herkunft so normal wie irgendwie möglich verlaufen. Insbesondere für ihren Ältesten möchten die Cambridges in den kommenden Jahren viel Freiraum schaffen, bevor er sich eines Tage intensiv auf die Rolle des Thronfolgers vorbereiten muss. Seine Geschwister haben es auf den ersten Blick einfacher. Ihr Weg ist noch nicht vorgezeichnet. Doch gerade dieser vermeintliche Vorteil bereitet ihren Eltern Kopfzerbrechen.

Prinz William und Herzogin Catherine: Prinz Louis ist ihr Sorgenkind

Besonders um Louis kreisen die Gedanken, behauptet die britische Journalistin Camilla Tominey gegenüber "The Telegraph". Angeblich befürchten William und Catherine, dass ihr Jüngster in die Fußstapfen seines Großonkels Prinz Andrew, 61, treten könnte. "[Kate und William] wollen nicht, dass sich die Geschichte wiederholt und Prinz Louis wie ein königlicher Mitläufer aussieht und den Weg des Duke of York einschlägt". Die englische Lovestory Prinz William + Kate Middleton (24028)

Der jüngere Bruder von Thronfolger Prinz Charles, 72, hat sich bereits als junger Mann einen Ruf als Playboy gemacht. Bevor er Sarah Ferguson, 61, vor den Traualtar führte und Vater von Prinzessin Beatrice, 33, und Prinzessin Eugenie, 31, wurde, machte er vor allem mit zahlreichen Affären Schlagzeilen. Nebenbei absolvierte der angebliche Lieblingssohn von Queen Elizabeth, 95, eine vielversprechende Karriere beim Militär. Mit nur 22 Jahren wurde er für seinen Einsatz als Hubschrauberpilot im Falklandkrieg regelrecht gefeiert. Doch immer wieder tappte er in öffentlichkeitswirksame Fettnäpfchen.

Prinz Andrew gibt ein schlechtes Vorbild ab

Nach seinem Austritt aus der Armee wurde er zum Sonderhandelsbeauftragten der britischen Regierung ernannt. Seine zahlreichen, durch Steuergelder finanzierten, Flugreisen brachten dem Royal den Spitznamen "Airmiles Andy" ein.

Nach der Trennung von Sarah im Jahr 1992 nahm Andrew sein bewegtes Liebesleben wieder auf. Heute muss er sich in diesem Zusammenhang vor Gericht verantworten. Seine Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, †66, wurde dem Royal zum Verhängnis. Inzwischen hat die Amerikanerin Virginia Guiffre Roberts, 38, in New York Zivilklage gegen ihn eingereicht, weil er sie als Minderjährige in drei Fällen missbraucht haben soll. Andrew bestreitet bislang die Vorwürfe vehement.

Royale Karriere scheint ausgeschlossen

Für William und Catherine gilt der zweitälteste Sohn der Königin als abschreckendes Beispiel. Ihre Kinder sollen auf keinen Fall durch ihren Status auf ähnliche Abwege geraten. Sie seien entschlossen, insbesondere mit ihren beiden Jüngsten "das richtige Gleichgewicht zu finden", so Tominey. Charlotte und Louis sollen nach ihrem Willen eigene Karrieren außerhalb des royalen Lebens etablieren.

Den beiden wird vermutlich auch nicht viel anderes übrig bleiben, denn ihr Großvater Charles hat große Pläne für die Zukunft der britischen Monarchie. Er will sie nach schwedischem Vorbild verschlanken. Somit werden vermutlich nur noch die Thronfolger und ihre Partnerinnen als Senior Royals repräsentative Aufgaben erfüllen. "Im nächsten Jahrzehnt wird sich alles ändern. Und in Verbindung mit der Tatsache, dass es weniger Royals geben wird, steht eine Neukalibrierung dessen, was es bedeutet, ein Royal zu sein", so Camilla Tominey.

Sorge um Aufgabenverteilung

Die Journalistin sieht die Verschlankung der Königsfamilie aber auch durchaus kritisch: "Prinz Philip war Schirmherr von über 800 Organisationen und viele wollten einen Baum pflanzen und eine Gedenktafel enthüllen." Pflichten und Anerkennungen, die weiterhin bestehen bleiben. "Was passiert dann mit all den Patronaten, die die Königin hat, wenn Charles den Thron besteigen wird?", fragt sich Tominey.

Wird es zu viel Arbeit für viel zu wenige Royals geben? Die Zeit wird es zeigen. Für Charlotte und Louis steht ihre Zukunft noch in den Sternen. Ein Vorteil gegenüber ihrem Bruder George, dessen Schicksal bereits besiegelt ist. Alle drei haben jedoch eines gemeinsam: ihre liebenden Eltern, die ihnen auf ihren individuellen Wegen ohne Zögern immer wieder den Rücken stärken werden.

Verwendete Quelle: telegraph.co.uk

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