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Prinz Charles warnt vor Ende kleiner Landwirtschaftsbetriebe

·Lesedauer: 2 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Angesichts des Preisdrucks im Lebensmittelhandel hat Prinz Charles vor dem Verschwinden kleiner Landwirtschaftsbetriebe gewarnt. Wenn die Regierung diese Familienbetriebe an die Wand fahren lasse, werde dies "das Rückgrat der ländlichen Gemeinden Großbritanniens brechen" und der britischen Landwirtschaft das Herz herausreißen, sagte der britische Thronfolger in einem am Mittwoch ausgestrahlten BBC-Beitrag. Bedroht werde das Überleben kleinerer Höfe durch den Fokus auf die Produktion von reichlichen und billigen Nahrungsmitteln. Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. engagiert sich seit Jahrzehnten für Ernährungs- und Umweltfragen.

Die Regierung beteuerte, sie wolle alle Landwirte und "die Entscheidungen, die sie auf ihren eigenen Betrieben treffen", unterstützen. An diesem Donnerstag wird die Veröffentlichung des nationalen Lebensmittelberichts erwartet. Dabei handelt es sich um die erste große Überprüfung des britischen Ernährungssystems seit mehr als 70 Jahren. Der Bericht wird Vorschläge für die Regierung beinhalten, die ihrerseits eine Antwort in Form eines sogenannten White Paper binnen sechs Monaten versprochen hat.

Charles sagte, er beobachte mit zunehmender Besorgnis, wie viele der "kostbaren Landschaften" des Landes im Namen der "Effizienz" langsam verkleinert wurden. Dabei würden die "versteckten Kosten" der modernen industriellen Landwirtschaft nicht berücksichtigt. Der 72-Jährige nannte Schäden an Böden und Wasserläufen sowie Emissionen, die zur globalen Erwärmung beitragen. "Wir müssen die Natur wieder in den Mittelpunkt stellen." Ansonsten riskiere die Menschheit, die Natur als wahre Quelle des Wohlstands zu untergraben. "Wie wir Lebensmittel produzieren, hat einen direkten Einfluss auf die Fähigkeit der Erde, uns zu ernähren, was sich direkt auf die menschliche Gesundheit und den wirtschaftlichen Wohlstand auswirkt."

Allerdings gab sich der künftige König optimistisch, dass ein Übergang zu nachhaltigeren Formen der Landwirtschaft möglich ist. Lob fand Charles für Prominente wie Fußball-Nationalspieler Marcus Rashford oder die bekannten Küchenchefs Jamie Oliver und Henry Dimbleby. Sie würden helfen, das Ernährungssystem des Landes "vom Feld bis zum Teller" zu verbessern.

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