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Presse: Reservistenverbandschef fordert Impfpflicht für Soldaten

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DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Präsident des Bundeswehr-Reservistenverbands Patrick Sensburg hat sich laut einem Bericht für eine Impfpflicht für Soldatinnen und Soldaten ausgesprochen. "Ich selbst halte eine Impfpflicht für den richtigen Weg. Ohne sie werden wir nicht aus der Pandemie kommen", sagte der aus dem Sauerland stammende Sensburg der "Wirtschaftswoche". Die Soldaten würden aktuell wieder zunehmend zur Amtshilfe aufgefordert, zitierte das Magazin einen Sprecher des Kommandos Territoriale Aufgaben. Sie unterstützten Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung oder auch Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser und Impfzentren beim Testen und Impfen. Die Bundeswehr entsende "möglichst nur geimpfte Soldaten" für Amtshilfe in sensiblen Bereichen.

"Dass Ungeimpfte in Pflegeheimen arbeiten, wird es in Zukunft nicht mehr geben", meinte Sensburg. "Egal, ob das fest angestelltes Pflegepersonal ist oder Soldatinnen und Soldaten oder Reservistinnen oder Reservisten sind." Der frühere CDU-Abgeordnete Sensburg war in seinem Kreisverband im Hochsauerland im April gegen seinen Parteikollegen Friedrich Merz in einer Kampfabstimmung um eine Direktkandidatur für den Bundestag unterlegen gewesen.

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