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Preiserhöhungen treiben Umsatz von Reckitt Benckiser nach oben

LONDON (dpa-AFX) -Der britische Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser GB00B24CGK77 hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr trotz einer Kaufzurückhaltung der Kunden überraschend stark gesteigert. Spürbare Preiserhöhungen machten die Absatzrückgänge mehr als wett. Vor allem das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten legte überdurchschnittlich zu, wie der Anbieter von Marken wie Calgon, Durex und Vanish am Mittwoch in London mitteilte. Auf das neue Jahr blickt das Management optimistisch: Es erwartet weiteres Wachstum und ähnlich profitabel wirtschaften zu können wie 2022. Der Aktienkurs war am Vormittag zuletzt nahezu unverändert.

Im abgelaufenen Jahr steigerte Reckitt den Umsatz auf vergleichbarer Basis und bereinigt um Wechselkurseffekte um 7,6 Prozent auf knapp 14,6 Milliarden Pfund (16,6 Mrd Euro). Davon blieben als bereinigter operativer Gewinn gut 3,4 Milliarden Pfund, was einer Marge von 23,8 Prozent entspricht. Dabei klammert der Konzern das China-Geschäft mit Babynahrung aus, das er im vergangenen Jahr mit Verlust an die chinesische Investmentfirma Primavera Capital verkauft hatte. Dadurch war Reckitt 2021 in die roten Zahlen gesackt. Diesmal stand unter dem Strich ein Gewinn von rund 2,35 Milliarden Pfund. Als Dividende will Reckitt 183,3 Pence je Aktie und damit 5 Prozent mehr zahlen als 2021. Auch in den kommenden Jahren soll die Ausschüttung steigen.

Im neuen Jahr will Firmenchef Nicandro Durante den Umsatz währungsbereinigt und auf vergleichbarer Basis um einen mittleren einstelligen Prozentsatz nach oben treiben. Dabei klammert er aus, dass Reckitt im US-Geschäft mit Babynahrung 2022 Lieferschwierigkeiten der Konkurrenz profitiert hatte. Dies hatte den Erlös um etwa 2,5 Prozentpunkte nach oben getrieben.

Die bereinigte operative Marge soll 2023 auf dem Niveau des Vorjahres liegen - und wenn es gut läuft, leicht darüber. Auch hier klammert das Management einen Extra-Beitrag von 0,8 Prozentpunkten aus dem Babynahrungsgeschäft in den USA aus dem Vorjahr aus. Mittelfristig soll der bereinigte Gewinn aus dem Tagesgeschäft weiterhin stärker wachsen als der Umsatz und bis Mitte des Jahrzehnts Margen im mittleren 20er-Prozentbereich erreichen.