Deutsche Märkte öffnen in 5 Stunden 10 Minuten
  • Nikkei 225

    27.844,00
    -155,96 (-0,56%)
     
  • Dow Jones 30

    32.774,41
    -58,13 (-0,18%)
     
  • BTC-EUR

    22.395,48
    -1.045,69 (-4,46%)
     
  • CMC Crypto 200

    532,09
    -25,26 (-4,53%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.493,93
    -150,53 (-1,19%)
     
  • S&P 500

    4.122,47
    -17,59 (-0,42%)
     

Praxen bekommen 400 Millionen Euro extra für Digital-Ausstattung

BERLIN (dpa-AFX) - Im Ringen um eine schnellere Digitalisierung bekommen Arztpraxen fast 400 Millionen Euro zusätzlich von den Krankenkassen. Jede Praxis soll pauschal 2300 Euro erhalten, um ein Gerät zur Verbindung der Praxissoftware mit dem Internet auszutauschen, wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) am Mittwoch mitteilte. Hinzu kommen Pauschalen etwa für ein Update für die Nutzung von elektronischen Patientenakten.

Die 400 Millionen Euro über die reguläre Vergütung hinaus kommen von den gesetzlichen und privaten Versicherungen. Festgesetzt wurde die Summe demnach von einer Schiedsstelle, nachdem in Verhandlungen mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung keine Einigung gefunden wurde.

Die sogenannten Konnektoren sollen in den Praxen eine sichere Anbindung an die geschützte Datenautobahn des Gesundheitswesens ermöglichen. Ein Tausch der Geräte ist nötig, weil unter anderem eingebaute Sicherheitszertifikate ablaufen, wie der GKV-Spitzenverband erklärte. Elektronische Patientenakten sind 2021 als freiwilliges Angebot für die 73 Millionen gesetzlich Versicherten gestartet. Die Nutzung soll künftig stärker vorangebracht werden.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.