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Prächtige Airbnb-Unterkunft: König vermietet seinen Palast

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin
(Bild: Airbnb)

Premiere bei Airbnb: Erstmals vermietet ein König einen Teil seines prunkvollen Palastes an zahlende Gäste. Der Grund gibt Anlass zum Staunen.

Gold, Marmor, riesige Kronleuchter und prunkvolle Verzierungen wohin das Auge blickt. Der 300 Jahre alte Stadtpalast in Jaipur, Indien, ist wahrhaft königlich ausgestattet. Bisher durften im Wohnsitz der Königsfamilie nur adlige und hochkarätige Gäste übernachten. Jackie Kennedy, Bill Clinton und Prinzessin Diana etwa gehörten zu den Gästen des Palastes.

Das königliche Schlafgemach. (Bild: Airbnb)

Aber nun bietet seine Hoheit, der Maharadscha Sawai Padmanabh Singh (21), die luxuriöse Gudliya Suite, die in einem Privatflügel des königlichen Anwesens liegt, ganz gewöhnlichen Menschen als Übernachtungsmöglichkeit an. Aber günstig ist es nicht auf „Hoheitsgebiet“ zu nächtigen. Vom 23. November bis Ende dieses Jahres kostet die Übernachtung 1.000 Euro, ab dem 1. Januar 2020 sind 8.000 Euro pro Nacht fällig.

Reiche Verzierungen schmücken die Räume. (Bild: Airbnb)

Dafür lässt die königliche Suite aber auch keine Wünsche offen. Zu dem riesigen Privatbereich gehören eine Lounge, eine eigene Küche, ein luxuriöses Bad und ein privater Swimmingpool. Besuchern wird eine Reise in die  Geschichte, das reiche kulturelle Erbe und die künstlerischen Traditionen der königlichen Familie geboten. Ein privater Butler und Reiseführer kümmert sich um das Wohl der Gäste, arrangiert Stadtausflüge, Besuche bei Sehenswürdigkeiten und Shoppingtouren.

Mahlzeiten werden  auf der Terrasse mit Blick auf das Aravalligebirge und die Festung des Palastes serviert. Und beim Nachmittagstee im Palastgarten leisten den Gästen majestätische Pfauen Gesellschaft.

(Bilder: Airbnb)

Wahrhaft königlich ist allerdings auch der Grund, warum der 21-jährige König einen Teil seines Palastes vermietet. Mit den Einnahmen unterstützt der Maharadscha die „Princess Diya Kumari Foundation”, eine non-profit-Organisation, die für die Stärkung indischer Frauen kämpft.

Seine Hoheit, der Maharadscha Sawai Padmanabh Singh (21). (Bild: Airbnb)

„Ich bin begeistert, dass meine Familie und ich mit Airbnb zusammenarbeiten, um die Pracht Rajasthans für Reisende aus aller Welt zum Leben zu erwecken. Auf meinen eigenen Reisen auf Airbnb habe ich mich sehr willkommen gefühlt in neuen Städten und Kulturen und ich freue mich, dass nun auch andere die indische Gastfreundschaft erleben können”, so der Maharadscha Sawai Padmanabh Singh.

Übrigens: Für jede Buchung, die noch in diesem Jahr zum vergünstigten Preis von 1.000 Euro getätigt wird, übernimmt die Community-Plattform Airbnb die Differenz zum Normalpreis von 8.000 Euro.