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Post will Briefporto auf 85 Cent erhöhen - Postkarte soll 70 Cent kosten

·Lesedauer: 2 Min.
Postzentrum in München (AFP/Tobias Schwarz)

Auf Verbraucherinnen und Verbraucher kommen höhere Portokosten für Briefe und Postkarten zu: Nach drei Jahren Preisstabilität plant die Deutsche Post zum Jahreswechsel eine Erhöhung des Briefportos von 80 auf 85 Cent sowie bei Postkarten von 60 auf 70 Cent, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Die geplanten Preiserhöhungen müssen noch von der Bundesnetzagentur genehmigt werden - laut Post decken sie indes nur einen Teil der steigenden Kosten für das Unternehmen.

Die Post sprach insgesamt von "moderaten" Erhöhungen - im europäischen Vergleich liege das Porto für den Standardbrief auch nach der Erhöhung fast 30 Prozent unter dem Durchschnitt. Die Preise für den Kompakt-, den Groß- und den Maxibrief sollen ebenfalls um fünf Cent steigen, genauso wie Bücher- und Warensendungen. Das Einschreiben verteuert sich um 15 Cent.

Grundlage für die geplanten Portoerhöhungen ist der beabsichtigte Erhöhungsspielraum, den die Bundesnetzagentur für drei Jahre vorgibt. Sie ermittelte laut Mitteilung vom Mittwoch eine Erhöhungsrate von 4,6 Prozent. Diese gebe der Post "Raum für moderate Preiserhöhungen bei den Privatkundenporti in den nächsten drei Jahren", erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.

Damit habe sich der Spielraum für Preiserhöhungen "nahezu halbiert", fuhr Homann fort, in der vorangegangenen Preisperiode betrug er 8,86 Prozent. Grund dafür ist unter anderem die "äußerst positive wirtschaftliche Entwicklung" im Paketbereich, die wiederum zur Entlastung der Kosten der Deutschen Post beiträgt.

Das Unternehmen verwies jedoch darauf, dass mit den Portoerhöhungen "nur ein Teil der Kosteninflation" ausgeglichen werde. Der genehmigte Spielraum sei "weniger als der Ausgleich der zwischenzeitlich eingetretenen Lohnkostensteigerungen und erst recht kein Ausgleich für die in den nächsten Jahren zu erwartende Steigerung der Stückkosten". Diese würden angetrieben durch sinkende Briefmengen, eine höhere Inflation und Zusatzkosten für einen "klimafreundlicheren Briefdienst". Auch der Spielraum für Tariferhöhungen werde damit "deutlich eingeschränkt".

Die Bundesnetzagentur will im November ihren endgültigen Erhöhungsspielraum festsetzen. Danach kann die Post bei der Behörde die Genehmigung der neuen Preise beantragen, die dann ab dem Jahreswechsel gelten. Marken mit dem neuen Wert sind laut Post dann bereits ab Anfang Dezember erhältlich, auch Ergänzungsmarken wird es dann geben.

hcy/jm

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