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Polizei löst Demo von Corona-Kritikern in Berlin auf - Verstöße

·Lesedauer: 1 Min.
Polizei löst Demo von Corona-Kritikern in Berlin auf - Verstöße. (Bild: Florian Gaertner/Photothek via Getty Images)
Polizei löst Demo von Corona-Kritikern in Berlin auf - Verstöße. (Bild: Florian Gaertner/Photothek via Getty Images)

Die Berliner Polizei hat eine Großdemonstration gegen die staatliche Corona-Politik aufgelöst und am frühen Nachmittag damit begonnen, die Teilnehmer abzudrängen. Per Lautsprecher wurde die Räumung angekündigt. Ein großer Teil der mehr als 8000 Demonstranten auf der Straße des 17. Juni ging aber zunächst nicht freiwillig. Einzelne Teilnehmer wurden auch weggetragen, wie Augenzeugen berichteten. Anlass des Protests waren die Beratungen des Bundestags über Verschärfungen im Infektionsschutzgesetz.

Laut Polizei versuchte eine größere Gruppe, über eine Absperrung zu klettern. Dies sei verhindert worden.

Es kam auch zu Flaschenwürfen auf die Einsatzkräfte, wie die Polizei berichtete. Die Polizei setzte vereinzelt Pfefferspray ein.

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Die Menge bewegte sich dann in Richtung Potsdamer Platz. Polizisten mit bereit gehaltenen Schlagstöcken versuchten, sie aufzuhalten, wie Beobachter sahen.

Die Polizei hatte zuvor per Durchsage den Protest für aufgelöst erklärt. Von der Demonstration gehe eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit aus, hieß es zur Begründung. Es gebe fortwährende und flächendeckende Verstöße gegen den Infektionsschutz.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot von rund 2200 Beamten im Einsatz. Das Reichstagsgebäude sowie das Brandenburger Tor wurden weiträumig abgesperrt.

Im Video: Tausende protestieren in Berlin gegen Corona-Notbremse