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Politisches Patt in Bulgarien

Bei den Parlamentswahlen in Bulgarien liegt die prowestliche, bürgerliche Partei von Boyko Borissow an erster Stelle. Aber auch nach der vierten Wahl in anderthalb Jahren gibt es keine stabile Mehrheit, eine Koalition ist unausweichlich - und schwer zu bilden.

Wir danken für die Unterstützung - und raten allen Kollegen, allen Politikern, erst zu denken, und dann zu reden.

Der zuletzt regierende liberale Ex-Ministerpräsident Kiril Petkov kam auf Platz zwei. Er gestand die Niederlage ein - und erteilte einer Koalition mit dem Wahlsieger eine klare Absage.

Wir haben Werte, die wir nicht verraten werden, wir haben Wähler und wir haben Versprechen gemacht, die wir halten werden.

Sieben Parteien haben es ins Parlament geschafft, darunter die pro-russische "Renaissance", die ihr Ergebnis in nicht einmal einem Jahr fast verdoppelt hat.

Natürlich kann eine Regierung gebildet werden. Außer uns unterscheiden sich die anderen Parteien kaum, nur bei ihren Köpfen. Aber wenn die in die amerikanische Botschaft bestellt werden, dann tun sie sich sicher alle zusammen.

Der Wahlkampf in dem historisch eng mit Moskau verbundenen und einem der ärmsten EU-Mitgliedstaaten wurde vom Ukraine-Krieg und den unsicheren Gas-Lieferungen dominiert. Wegen der unklaren Mehrheitsverhältnisse dürfte eine Regierungsbildung schwierig werden.

Die Wahlbeteiligung hatte kurz vor Schließung der Wahllokale bei nur knapp 35 Prozent gelegen.