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POLITIK: Irischer Regierungschef bespricht Nordirland-Fragen mit Johnson

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON/DUBLIN (dpa-AFX) - Im Streit um Brexit-Sonderregeln für die britische Provinz Nordirland trifft sich der irische Regierungschef Micheal Martin mit dem britischen Premierminister Boris Johnson. Das Treffen in Chequers, dem offiziellen Landsitz Johnsons, ist an diesem Freitag geplant, wie britische Regierungskreise am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Es ist das erste persönliche Treffen der beiden Spitzenpolitiker seit mehreren Monaten. Erwartet wird, dass die beiden Regierungschefs über das sogenannte Nordirland-Protokoll sprechen.

Diese Regelung im Brexit-Vertrag sieht vor, dass für Nordirland trotz des britischen EU-Austritts weiter die Regeln des EU-Binnenmarktes gelten. Damit sollen eine "harte" Grenze zum EU-Mitglied Irland und neue Konflikte in dem früheren Bürgerkriegsgebiet vermieden werden. Allerdings sind für Waren aus Großbritannien nun Kontrollen und Formalitäten notwendig - das führte zu gewaltsamen Protesten nordirischer Loyalisten, die eine Abspaltung vom Vereinigten Königreich fürchten. Johnson hatte das Abkommen ausgehandelt, kritisiert es aber nun.

Außerdem wollen Martin und Johnson noch über den Kampf gegen das Coronavirus sowie andere britisch-irische Aspekte sprechen, wie zu hören war.